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« ! zu Stande gebracht wird. Die 4 letzten .Massen der Thiere überlassenj- die Entwickelung ihrer Eier der Sannen wärme, die Böge! hingegenn bedienen sich hierzu der Wärme ihre« Körpers. Daraus entstehtx nun ein besonderes wichtiges Geschäft dieser Thiere, nämlich das>r Brüten. Alle bekannte Vögel verrichten dieses Geschält selbst, nur1, der Kukuk nickt, der seine Eier in die Nester der Bachstelzen und; andern kleiner Vögel legt. Der Strauß, dem man sonst alles Brü-S ten absprach, brütet in Gesellschaft mit mehrern Weibchen Tag unds Nackt. Jede andere zweckmäßige Wärme ist im Stande, Vvgcleicrauszubrüten. In Aegnpten brütet man in besonders dazu eingcrich-!- kelen Brutofen viele raufend Hühnereier aus. Bei den meistenl- Vögeln, z. V. den Enten, Gänsen, Hübnern und andern, liegt
k allein dem Weibchen das Brüten ob; bei vielen aber, und inlouder-
ß heil bei denen, welche sich Paarweise zusammenhalten , z. B. Tau-ben, Lerchen, Sperlinge, Meißen, nimmt auck das Männchen an!, dem Brüten Theil. Es löst sein Weibchen gewöhnlich um Mittage
- einige Stunden ab, damit es auf Nahrung ausgehen und sich b-derr
- kann. Ändere bleiben während der Brütezeit neben dem Weibchen
- sitzen und schützen es vor feindlichen Anfällen; wieder andere trage»dem brütenden Weibchen Nahrung zu, z. B. Kanarienvogel, Stieg-litze, Hänflinge und andere. Die Beharrlichkeit, Geduld und An-
k strenqnng des brütenden Weibchens verdient Bewunderung. Es
nimmt die schwerste Stellung an, um seine Eier nicht zn beschädigen,1 und vergißt darüber Gesellschaft uno Nahrung. Unsere Gänse, Sn-
! ten »nd Hühner machen durch ihr Zerstoße» und Verlassen der Eier
- eine Ausnahme. Muß das Weibchen der Vögel ja aus Hunger oderDurst, oder sonst aus Befriedigung eines natürlichen Bedürfnisses
- lein Rest verlassen, so bedeckt es die Eier mit Federn. Moos, Wolle
, uno dgl. D-e mehresten Vögel werden während des Brüters viel
> zabmer. Sie vertheidigen oft ihr Nest mit der wahrscheinlichsten Le-
, besegefabr. Die Haushenne setzt sich kühn dem größten Hunde ent-
t gegen. Nur wenige in Freiheit lebende Vögel leiden es, daß man
) sie im Brüte» störe. Viele verlassen ihre Nester, wenn eine Men-
- schenhand in ihrer Abwesenheit die Eier betastet, das thut sogar der
1 Kanarienvogel. Die großer» Vögel brütenst» der Regel länger, als
) die kleinern. Die allmädüge Entwicklung und Ausbildung des jun-
- gen Vogels im Ei hat man insonderheit bei den Haushühnern genau
> beobachtet. Die erste Bedeckung des jungen Vogels ist von den ci-
k Sittlichen Federn verschieden. Sie besteht mehr in einer Art Flaum»
- »dein, die nachher von den ordentlichen Federn verdrängt wcr-
1 werden. Das neu ansgekrochene Vögelchen hält sich noch einige Slun-
1 ^ den ober länger aus dem Neste unter der Mutter auf, bis es die
l äußere Lufr gewohnt ist. Die Aeltcrn, besonders die Mutter, be-
i , weisen nnii die bewundernswürdigste Sorgfalt und Zärtlichkeit an
! den geliebten Kindern, sie zn beschützen, z„ ernähren und zu pfie-i gen. Es wird ihnen bequeme Nahrung gebracht, die die Mutter,
wenn es nöthig ist, im Kröpfe erweicht. Der Koth der Junacn wird,° lo lange sie noch blind sind, vom Aelternpaare aus dem Neste ge-! schasst, damit ihnen die Uureimgkeit nicht am Wachsthnme schade.Wasser- und Sumpfvogel verlassen bald nach der Geburr dasKest »nd schwimmen oder laufen mir der Mutter umher, von der
> so wie vom Vater, angewiesen werden, ihre Nahrung selbst zu'uchen. Indeß hört die österliche Sorgfalt und Pflege bei diesen Vö-gein noch nicht «uf. Die Müller beschützt sie, nimmt sie bei übler
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