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Witterung unter ihre Flügel, und läßt sichs oft sauer werde», umes ihnen recht bequem zu machen.
Brun (Charles le). Dieser berühmte Maler wurde im I. l 6>8geboren. Sein Talent entwickelte sich sehr frühzeitig. Er kielt sicheinige Jahre in Rom auf; nach seiner Rückt-br nach Paris genoß erder ausgezeichneten Aufmerksamkeit Ludwigs XIV., welcher ihm aucheinen Adelsbrief ertheilte, wie auch des Kardinals Mazarin und an-derer Großen. Er ward Direkte der königl. Maler - und Bilbhaner-Akabemie lind des Tapeten - unb Mannfakrurwesciis. Er war vorzüg-lich stark iin Ausdruck der Leidenschaften (man nennt ihn oft auch vor-zugsweise den Malet der L-ldenschafren), dagegen man sein Kolorittadelt; er starb im I. iöyo.
Brun (Fricderike, gcb Münier), Tochter des im I. 1794 vor- jstorbenen Dr. Baltbasar Münters, Predigers zu Kopenhagen und >bekannten geistlichen Liederdichters, wurde 1765 zu Grafen - Tome, !einem Flecken im Gvthaiichen, wo ihr Vater damals Superintendentwar, geboren, und vcrhcirakhet an den königl. Dänischen EkaMakhKonstantin Brun in Kopenhagen. Sie bat sich unter Deutsch-lands lvki'chen Dichterinnen und prosaischen Schriftstellerinnen einenvorzüglichen Rang erworben. Sinn für die Schönheiten der Ra!«kmit Wärme ausgedrückt, und daher sanfte malerische Darstellung,Lre immer von Empfindung und sittlicher Güte ausgebt, sind da-Charakteristische ihrer Gedichte. Nur die und da stoßt man anfz«wenige Sorgfalt in der Wahl der Bilder, auf manche schon ver-brauchte Farben und Züge, die nur für die Dichterin NN individuel-les Interesse haben konnten. I» den spätern Gedichten insbesondereKlaubt man einen Nachhall Makkhissonischer Raturschilderungea zuhören, so wie sie auch einige seiner EUbeumaße sich zugeeignet Hit.In den prosaischen Schriften findet man hauptsächlich Nachrichtenvon ihren Reisen. Bei schöne» Naturft-nen verweilt die Verfasser!»am liebsten. Rege aber sanfte Phantasie und zartes Gefühl gewah-ren in ihren Gemälden für Geist und Herz reichliche Nahrung.Ihre Sprache ist dichterisch und so ssigfaliig ausgearbeitet, daß ßevfk ins Gesuchte füllt.
Drune (G. M. A.), Reichsmarschall, Sohn eines AdvokMz» Brives la Gaillarde, kam noch jung nach Paris. Er war z«rEpoche der Revolution Buchdrucker und zugleich Gelehrter, undharre sich schon durch einige Werkchen bekannt gemacht. Er widmetesich nunmehr der Politik, war Mitglied von dem Klubb der Korde-lierS, stand in Verbindung mit Danton, spielte in den verschiede- ^neu Stürmen jener Zeit eine Rolle, und ward in Folge des Vorfall-aus dem Marsfelde (im Juli 17^1) arretirt. Er arbeitete bis M ^lo. Bugvst i?y2 an her Redaktion eines Journals, und ging darausin der Eigenschaft eines Civ-lkommiffärs nach Belgien. 179Z ^ ,er nach Paris zurück, trat in Militärdienste und befand sich bei derRevolutionsarwee in der Gironde. Er diente den 10. Oktober 1???Unter Barras, und half durch seinen Muth die I-kotiner z«r»«>treiben, welche das Laa't von Granelle angegriffen hatten. KurzeZeit darauf ging er als Brigade«-neral zur Italiänischen Armee, undbefand sich im Jänner 1797 b-i dem Angriffe von Verona, wo er 7Flintenkugcln in seine Kleiber bekam. Von neuem zeichnete er smbei der Schlacht von Arkoft aus, und erhielt bei dieser Gelegenendas öffentliche Lob des Generals Benaxarle. Ws das Direktorium derSchweiz den Krieg erklärte, hatte Brune das Kommando, der M