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Bru
von zehn Königen und königlichen Prinzen zum schrecklichsten Todeverdammte.
Brunellen, geschälte, ausgekernte und getrocknete Pflaume»oder Zwetschen, von der Französischen Stadt Brignoles, wo sieam scvonsren gefunden werden.
Brunft heißt der Begattungstrieb, besonders des Rorhwild-xrets. Im gemeinen Leben wird cafür Brunst gesagt, welcher Aus-druck bei den Jägern aber mir dem Waidemeffer bestrqft wird. Der.Hirsch tritt in die Brunst. Aus der Brunst treten, aufhöre» sich zubegatten.
Brunnenkresse. Aus dem Geschlechte der Rauken. Es hieine etwa fußbobe Pflanze, mir gestreiftem, aber glattem Sräng-l,und mir herzförmigen, wenig eingekerbten Blättchen an den gefie- ,derten bräunlichgrünen Blattern. An den dünnen Zweigen, in wel-che sich der Stängel rheür, erscheinen im Juli die klemen weißen Blü-then, die, wie alle Rauken, einen weit offenstehenden Kelch uudeine gleich gestaltete Krone haben. Die Echote ist aufspringend mdlhat gerade, der Scheidewand gleiche Schalenstücke. Bei der Br»»-uenkreffe ist die Schote niedergebogen, und dieser Umstand gibt ei»Gattungsmerkmal ab. Man trifft diese Pflanze in ganz Europa mBachen und fließenden Gräben an. Sie dauert L Jahre und bleib!den Winter über grün. Wo der Boden mit Brunnenwasser übel-schwemmt werden kann, bauet man sie als Gartengewächs an. Tuist vffizincll. In scvrbutischen Anfällen als Salat gegessen, thut stgute Dienste. Noch besser wirkt der ausgepreßte Saft.
Brunnenkur, Heilung langwieriger Krankheiten oder Erstl-tung der Gesundheit, weiche durch den Gebrauch mineralischer Mstkbewirkt werden soll.
Brunnenwasser. Man muß darunter nicht bloß das Mgegrabenen Brunnen geschöpfte Wasser verstehen, sondern auch dosaus den Quellen von selbst nach der Oberfläche der Erde ausfließende..Dieses Wasser, welches hartes Wasser (im Gegensatze des N->gen- oder Flußwassers) genannt wird, ist, frisch geschöpft, gcwötz-,sich mit einer Quantität Luftsäure und einer ziemlichen Menge daß"aufgelöster Kalkerde vermischt, daher es auck einen wirklichen Gt-!schmack auf der Aunge erregt. Aber eben dieser Eigenschaft wegenverdichtet und verhärtet es auch den leimigen Gcwächsstoff. 3 -länger es der freien Luft ausgesetzt steht, desto mehr verliert es sei«beigemischten Bestandtheile. Auch durchs Sieden gehen sie verlöre».
Bruno, der Große, Erzbiscbof von Cölln und HerzogLothringen, dritter Sohn Heinrichs des Voglers und Bruder Kais"Otto l. Er hatte großen Antheil an den Begebenheiten seiner Zeü-und übertraf alle damalige Bischöffe an Fähigkeiten und Einsicht».Ein zahlreiches Gefolge von Gelehrten aus allen Ländern, selbst MGriechenland, schloß sich immer an ibn an, und sein schönes VorlBwirkte, daß es endlich mehrere ihm ähnliche Prälaten gab. Er stauzu Rheims den > r. Oktober 9S5. Man legt ihm Commenrarien üb"die 5 Bücher Mosts und einige Leben der Heiligen bei.
Brnniren, vergoldetes Metall durch das Reiben mit AMober Blulstein polircn und glänzend machen.
Brust. So heißt der vordere Theil des Oberleibes, dek düBrusthöhle bildet. Sie erstreckt sich vvm Halse bis zum AnfangeUnterleibes, und wird vornehmlich durch das Brustbein und die iMpen gebildet. Ersteres läuft im der Kehle der Länge nach durch bfl