Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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Angriff bestimmten Armee, drang ebne großen Widerstand ein undließ die Organisation dieses Landes den Gegenstand seiner Beschäf-tigung seyn. Darauf ward er Gesandter zu Mailand. Kurz dar-nach unterzeichnete er eine llebereiukunft mit den Gardinischen Mi-nistern, um die Citadelle von Turin mit Französischen Truppen zubesetz n. >7yy verließ er die Armee in Italien, um das Kommandoin Holland zu übernehmen. Hier erwarb er sich durch seine glückli-chen Uwernebmungen einen Rang unter den ersten Generalen derRepublik. Cr schlug die Engländer bei mehrern Geleaenheiren, undnöthigte den Herzog von Kork, eine für die Französische Armee äu-ßerst ruhmvolle Kapitulation anzunehmen- Bei der Nachricht vonden Ereignissen des lg. Brümaire machte er alsbald seine Armeedamit bekannt, und meldete den Konsuln, daß dieselbe mit der größ-ten Bereitwilligkeit den neuen Eid geleistet habe. Im Jänner wur-de er in deck Staatsrath berufen; darauf erhielt er das Kommandoder Westarmee. Cr traf mit den Chouans verschiedene Mal zusam-men und schlug ste, und die Beruhigung der durch Bürgerkrieg zer-rütteten Provinz war größtentheils sein Werk. Den iz. Aug. warder zum Obergcneral der Italiänischen Armee ernannt; gegen Endedes Decembers ließ er seine Truppen über den Mincio gehen undschlug die Oestreicher zurück. Den 8. Jenner 1808 ging er oberhaldBarlingo über die Etsch, zog in Vicenza und Rovcredo ein, underhielt daselbst die Nachricht von dem zwischen dem Erzherzog Kartund dem General Mvreau geschlossenen Waffenstillstand. Er setzte«ichts destowenigcr seinen Marsch fort. Als ihn gegen Ende des No-vembers Igor dir Friede in den Staatsrath zurückberief, legte erdem gesetzgebenden Körper den Friedensschluß mit dem Neapolitani-sche» Hofe zur Bestätigung vor. Im folgenden Jahre ward er zumAmbassadeur bei der Pforte ernannt und ging nach Konstantinopcl ab.Er stecke daselbst anfangs über die Englische Partei, und empfingvon dem Ottomannischen Ministerium die größten Ehrenbezeigun-gen; als sich aber neue Spaltungen zwischen den beiden Mächten er-hoben, verließ cr die Türkei, ging nach Frankreich über Wien zurück,»nd langte im Februar i8vZ zu Paris an. Er war in seiner Abwe-senheit den ly. Mai 1804 zum Reichsmarschall und den i. Februar>8oz zum Grvßofficier der Ehrenlegion ernannt worden, und em-pfing in der Senatssttzung vvm 18. März 1805 den Marschallsstabund das große Ordensband aus den Händen des Kaisers. An Endedes Jahres I8oü ernannte ihn der Kaiser von Warschau aus durchem Dekret zum Generalgvuverneur der Hansestädte, und am 21.2 »n. 1807 kam der Marschall B üne von den Französische» Küstenm Hamburg an, um diese wichtige Stelle zu übernehmen. Späterkehrte er nach Frankreich zurück und ist seitdem, wie es scheint, ohneAnstellung geblieben.

Brune hold, Brunichild, Gemahlin Siegberts I- KönigSvon Austrasien seit ;68, eine Westgotbische Prinzessin, voll Ver-stand, unternehmenden Geistes, heroischer Entschlossenheit und tie-fer Staatswiffenschaft, aber von einem sehr schlimmen Charakter,opferte ihrem Ehrgeize und «»gezähmter Hcrrfchbegierde alles auf.Sie verleitete ihren Kemadl zu einem Kriege gegen seinen BruderMlpericb, und als er (575) darin ermordet worden war, lebte undwüthete sie noch fort bis zum Jahre üiz, da Lothar II.. Königvon Eoissons, ste in seine Gewalt bekam und als eine Mörderin