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»enschrist bekannt; als aber Um das Jahr rooo die christliche Reli-gion daselbst ausgebreitet wurde, nahm mau die Lqteimschen Buch-staben an. Als Amerika entdeckt wurde, wußten, die. Einwohnernoch nichts von der Buchstabenschrift, .statt ihrer bediente man sichaber an einigen Obren einer Art von Zeichnung öder Bilderschrift.
Bucht, ein kleiner Meerbusen, dessen Eingang mit dem Innerngleiche Breite hat, wodurch sie sich von der Bai, deren Eingang schma-ler als das Innere ist, unterscheidet. '
Buchwaizen, Heidekorn. Wenn ihn die Oekonomen zuden Gctreidearten rechnen, so geschiebt es des Gebrauchs wegen, dennder Nainr nach ist er von den eigentlichen Getreidepstanzcn ganz ver-schieben. Asien ist das Vaterland des Buchweizens, von bort trachteman ihn zuerst nach Gnechenland und der Türkei, dann vor etwa 400Jahren nach Italien und nunmedro ist er schon seit langer Aeit-imübrigen Europa und in Deutschland fast überall bekaknt. Er dauerknur einige Monate, weil er sehr schnell zu seiner Vollkommenheit ge-langt. Im sandigen Boden wachst er am desten. An vielen Ortensäet man idn bloß als Futter fürs Vieh. wenn der Roggen eingeern-tet ist. In England pflügt man den Buchwaizen um, wenn er involler Blüthe steht und düngt so das Feld mit. Man preßt Oel auüden Körnern, brauet Bier davon und brennt mit andern! Malze ver-mengt auch Branntwein aus den Körnern. Man benutzt ihn auchhäufig zu einer Grütze, die Heidgrütze beißt, wovon es feine,sedr wohlichmeckende und gröbere wohlfeilere Sorten gibt. Aus demMehle kann Brot gebacken werden. (. kolzzonum ksgoxziuar, T.)In der Scbweiz Butzwaizen, Heidekorn.
Bucolische Gedichte/Hirtengedichte; siehe Jdyllle.
Büche rcensur, man versteht darunter die Einwilli'glmg derObrigkeit zur Bekanntmachung oder zum freien Verkauf eiucs Buchs.Die erste Spur davon finder man beim Plato, welcher vorschlug,daß man nicht erlaudcn sollte, solche Tragödien zu spielen, in wcl,chcn der Religion gespottet würde. Der Benedicrenmdaich Ambro-ffus Antperr war der erste, der im Jahre 768 aus Ehrerbie-tung gegen den Papst Stephan lk. dessen Einwilligung zur Bekannt-machung seiner Erklärung der Offenbarung Johannis verlangte. RächErfindung der Buchdruckerkunst wurden die ersten Bücher im Jähre) 47 y in Köln unter öffentlicher Censur gedruckt. Das älteste Mandakden der Büchercensnr gab der Mainzische Erzbischof Berrvlt 1486 her-aus und unter den Päpsten gebot Alerander Vl. in einer Ballevon izoi die Büchercensur zuerst. I» neuern Z, itcn war besondersin den Oestrcichischcn Sraaten eine sehr strenge Censur. Gegenwärutig ist sie in allen Europäischen Staaten wieder strenger als sie gegendas Ende des achtzehnten Jahrhunderts war, wo in dieser Hinsichtfast allgemein die liberalsten Grundsätze adoptirt waren. In Eng-land Meine eristirt durchaus keine Censur, wogegen jeder gegen dasGesetz verantwortlich ist, über das was er bekannt macht oder ver-kauft. In den königl. Sachs. Ländern befinden sich seit 18H söge--yannte besondere polnische Censoren, die nach speziellen Instruktio-nen alles was auf die neuere Polirik und Geschichre Beziehung hat,"st censiren, ehe es Kars ausgegeben werden.
B ü cherlauS- Zwischen den Blättern alter Bücher und übcr-^haupr unter alten Papieren, die an feuchten Orten gelegen haben,auch in Jnsectcn- und Kräutersammlungen erblickt man öfters einkleines Jnftct, das dem bloßen Auge wie eine Laus erschkint, nur