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stimmen läßt, ist an Getreide, Wein, Viehzucht, auch Bienen undFischen sehr surchkdar, so wie auch die südlichemGehrrge desselben großeWaldungen und warme Bäder, nicht minder allerlei Metalle enthal-ten; ferner gibt eS auch hier sehr viele Adler,, deren Kiele zu Verfer-tigung der Pfeile gebraucht werden. Die Hauptstadt darin ist So-phia.
Bulim ie, die, der Heißhunger, das Freßfieber.
Bull, Jodn Bull, ist eigentlich der personifizirteNationalcharak«ter der Engländer. Man versteht darunter den großen Haufen, dieTotalität des Englischen Volks in seinen besondern Nationaleigen-thümlichkciten. Bulis, Irländische Vulls, widersinnige, komischenEffekt erregende Reden, die man in England besonders den Jrlanderanacherzählt und davon ganze Sammlungen hat, so wie sie in den Eng-lischen Lustspielen häufig Gelegenheit geben, die darin auftretenden In-länder lächerlich zu machen. A. V. Ein Irländer,, der sehr häßlich, er-zählt, er sey als Kind sehr schön gewesen, „ aber," versichert er nun,„meine Mutter hat mich vertauscht!" das ist denn ein Bull.
Bulle, eine Urkunde, Verordnung oder ein Dekret des Papstes,in Glaubens - und Kirchensachen, auf Pergament geschrieben und mireinem bleiernen Siegel versehen. Gemeiniglich werden die päpstlichenBullen n»ch ihrem Anfange benennt, z.B. dieBulle: Lo«n»Oomim.heißt die Verordnung der Päpste, welche alle Charsreirage in Gegen-wart des Papstes öffentlich zu Rom verlesen wurde, worein alle Ketzerund alle, die dem Papste ungehorsam sind, in dem Bann erklärt wurden.Lull» unigsnlku», so beißt diejenige Verordnung, welche Paptz Cle-mens Xl. im J. 1713 wider die Jausenisten in Frankreich ergeben ließ.Die goldene Bulle heißt überhaupt eine kaiserliche Vcrorbnungmit einem goldenen Siegel; insbesondere aber dasjenige GrundMtzdes Deutschen Reichs, das Kaiser Carl der Vierte im Jahr 1356, auszwei nacheinander gehaltenen Reichstagen zu Nürnberg und zu Metz,mit Zuthun der Kurfürsten und zum Theil mir Zuziehung des ganze»Reichs, errichtet hat. Jeder Kurfürst hat damals eine Lriginaiaus-fertigung davon erhallen; der Stadt Frankfurt hat man ebenfalls e>»authentisches Eremplar gegeben, das noch jezt jedem Fremden daselbstgezeigt wird. Der Hauptzweck der goldenen Bulle war, die Kaiser-wahl und was damit in Verbindung stand, so viel als möglich aussichere Bestimmungen zu setzen; welcher Zweck auch fast völlig erreichtist, da diese Vorschriften der goldenen Bulle sich größten Theils'bisauf die neuesten Veränderungen in Europa im Gebrauch erhalten ha-ben. Außerdem war eine Hauptabsicht dabei, dem damaligen Unwesendes Faustrechts Einhalt zu thun, womit man jedoch noch nicht zumZweck kommen konnte. Bei dem genauern Studium dieses Reichs-grundgesetzes kann man sich schwer enthalten, Karl lV. der Par-teilichkeit wider Baiern und für Sachsen-Wittcnberg zu beschuldigen-
Bullen, Anna von, war die Tochter eines Englische» Edel-manns» und ging mit Marien, Ludwigs Xil. Gemahlin, nach Frank-reich, von wo sie mit einem sehr lebhaften Geschmack für daS Vergnü-gen und einer sehr angenehmen Conversation zurückkehrte. Sie warkeine vollkommene Schönheit, aber interessant durch ihren Umgang-Sie war sein und ebrgejtzig. Heinrich viu. König vou England, sahtsie und wurde von ihr entzückt. Er erklärte ihr feine Liebe, worübersich Anna anfangs mehr beleidigt als geschmeichelt zu fühlen schien-Dieses erhitzte seine Leidenschaft mir noch mehr; er wachte den Pla«,