Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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waaren an, und schifften sich damit in Hamburg zum zweiten Malenach Amerika ein. Da sie aber nichr Kaufleute von Profession waren,und um ihr Glas bald abzusetzen, vielen Kredit geben muhten; so sa-hen sie sich bald auf allen Seilen berrogen, und waren genöthigt, nachEuropa zurückzukehren. Als Heinrich von Bülow, arm an Vermöge»,doch reich an Geist und Gemüth, aus Amerika zurückgekommen war,trat er nunmehr als Schriftsteller auf. Sein erstes Werk, das erausarbeitete, war sein System der Kriegskunst. Dieses Werkbewies auf eine eminente Weise sein Genie. Er fühlte dieß selbst,und durch die Lobsprüche verständiger Männer in seinen ErwartungenausS Horste gespannt, kam er im Jahr l7yy nach Berlin zurück, umentweder im Genrraistabe oder im Departement der auswärtigen An-gelegenheiten angestellt zu werden. Zu seinem Unglücke fühlten dieMänner, welche damals an der Spitze dieser Verwalcuugszweige stan-den, keinen Beruf, sich mit einem so genialischen Menschen einzulassen.Sie meinten, er sey ein K chwindelkopf, der sich nicht in Dienstverhält-nisse z - finden wissen würde- ll r. leben zu können, sah er sich nunmehrgeuothigt, von der Schriftsteller« Profession zu machen, so weit dießnämlich einem Manne von Genie möglich ist. Er schrieb ein Buchüber das Geld, übersezte sodann Mungo Parks Reisen aus dem Eng-lischen, und gab im Wmter 1801 ,,die Geschichte des Feldzuges vo,»ixon" heraus. Nach mancherlei Händeln, die ibm seine Genialitätzugezogen hatte, faßte er den Entschluß, nach England zu gehen undein Journal über England zu schreiben. Er kam glücklich in Londonan. Dir ersten Hefte seines Journals fanden aber keine Käufer. Ausdieser getäuschten Hoffnung entstanden für ihn Verlegenheiten, die da-mit endigte«, daß er zu emem Aufenthalte in KingSbench gezwungenwurde. Nach einem sechsmonatlichen Aufenthalte in England schiffteer sich nach Calais ein und ging von dort nach Paris, Hier blieb erbis zum Sommer 1804, wo er, allen unerwartet, nach Berlin zurück-kehrte. Da er, um leben zu können, wieder zur Schriftstellerei stinkZuflucht nehmen mußte, so war er fleissiger, als je. Mehrere Werkevon ihm folgten einauder sehr schnell. Es waren: „ die Lehrsätze desneuern Kruges; die Geschichte des Prinzen Heinrich von Preussen!seine miliräresche Monatsschrift; und endlich, seine Taktik der Neue-ren, wie sie seyn sollte." Endlich bekam er Lust die ,, Geschichte desFeldzuges von 1805^- zu schreiben. Er schrieb sie in seiner Manier. Ausdas Verlangen der Gesandten auswärtiger Höfe ließ ihn daber derKvlstg von Preussen kurz vor dem Ausbruche des legten Krieges ins Ge-fängniß setzen; der Ausgang der Schlacht bei Jena gab seinem Schicksaleunvermarhet eine neue Wendung. Als man der Ankunft der Franzose»in Berlin entgegen sah, beschloß man ihn nach Colberg zu tranS-porliren, und von da wurde er, als die Franzosen Colberg zu belagernanfingen, nach Königsberg gebracht. Von da kam er nach Riga, woer bald nachher im Gefängnrsse an einem Nervenfieber starb.

Buud. In der Bibel kommt dieses Wort häufig von einemVertrage vor, welchen Gott gleichsam mit den Juden geschloffen hakte.Daher der alte Bund derjenige Vertrag Gottes gleichsam, bei wel-chem das jüdische Gesetz die Vertragspunkte enthält, und dieses Ge-setz selbst; der neue Bund, der Vertrag, der durch Jesus gleichemzwiswen Gott und den Menschen geschloffen ist, und die von ihm be-kannt gemachte Lehre. Daher die Schriften des alten und ueuen Bun-des, nlcht allein die Schriften, welche das Gesetz der Juden enthalten,sondern auch ihre übrigen Religious- uud Geschichtsbücher, wie auch