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gen der innigen Verbindung nicht wahrnimmt. Nur erst wenn dieDritter alt wird und in eine Art von Währung geräth, entwickeltsich die in der Butter enthaltene Säure und verursacht den ranzi-gen Geschmack. Das Feuer entwickelt die in der Butter enthaltene»Säuren weit schneller. Wenn man Butter auf Kohlen zum Dam-pfen bringt; so steigen bald jene scharfen Dämpfe auf, die den Au-gen, der Brust und der Nase beschwerlich fallen. Diese Dämpfesind nichts anders, als die Säuren. Der Rückstand bat einen weitschärfer» Geschmack, als die uugebratene Butter. Ranzige Butterrst der Gesundheit Nachthcilig. Die scharfe, anende Säure, die sichin alter verdorbener Butter entbindet , erschwert und hindert dieVerdauung, erregt dampfiges und brennendesAufstofien und bringtviele Schärfe ins Blut. Bei der Güte der Butter kommt viel aufdas Futter an, welches die Kub genießt. Butter von Kartoffel-futter gibt einen faden Geschmack, ist weich, aber doch fert. Dieschmackhafteste und zugleich dem Ansetzn nach die schönste Butter,gibt eine Kuh nach den Wiesenpflanzen. Die Kühe in Norde» gebeneine wässerige und bläuliche Milch, die lange nicht so fett ist, alsdie von dc» südlichen Alven. Im Jnnern von Afrika, landeinwärtsden Gambia hinauf, fand Mungo Park einen Baum, aus dessenFrucht eine unserer Butter ähnliche Substanz erhalten wird. DerKern dieser Frucht wird an der Sonne getrocknet und im Wasserausgekocht, die Butter schwimmt alsdann auf der Oberfläche undwird abgenommen. Sie hält sich ohne Salz ein ganzes Jahr hin-durch und ist weißer, fester und wohlschmeckender als die beste But-ter aus Kuhmilch.
Butte oder Bütte, die. Eine Art Seefische mit Baucbfin-wen unter den Brustfinnen, welche zum Schvllengeschlecht gehöretund wieder mehrere Unterarten unter sich begreift. Es gehören da-hin: die Flünder, Jungen, Hohlbutten, Sreinbutten,Glattbutten rc. Sie schwimmen alle seitwärts oder schräg undzeichnen sich besonders dadurch aus, daß sie beide Auaen auf einerSeite haben, entweder auf der rechten oder linken. Die eigentlicheButth auch Buttsisch, dieMeerbutte und die Steinbultehaben sie auf der linken Seite.
Butterblume. Eine Benennung mehrerer gelben Blumenund deren Pflanzen, mit der die Butter gelb gefärbt wird, oderwelche die Butter färben sollen, wenn dieselben die Kühe fressen.
Buvette, ein Lrinkstübchen, ein Nebenzimmer, wo man Er-ftischungen nimmt. , „
Burböwden (Graf von), Russischer General - Feldmarschall,zeichnete sich bei vielen Gelegenheiten in dem Feldzuge gegen diePolen von 1794 aus. Die Kaiserin ernannte ihn zum Gouverneurvon Warschau und machte ihm mehrere Geschenke, unter ander» voneinem Gute in Liefland und einem goldnen Degen mit Diamanten,auf dem sich die Devise: Der Tapferkeit, befand. Im Dezem-ber 179S erhob ihn Paul l. zum Generallieurenant, und isoz tom-maudttte er unter Alerander t. eine Russische Division, und war»bei der Schlacht von Austerlitz verwundet. In Anfange des Feld«zugeS gegen Frankreich, am Ende des Jahres r826, konnnandirtc erabermals ein starkes Armeecorps unter dem ObergeneralKameiiskot,harre Theil an dem dlntigcn Treffen bei Pultusk, wurde aber nachdiesem, Mißverständnisse halber, die zwischen ihm und dem GeneralKamenskoi einsrtteten waren, zu gleicher Zeit mit diesem von »er