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macht 2. Und was nun die Zubereitung desselben für die Dauerlbetrifft, so wird durchsDdrrcn derselben an der Lust der Stockstich,Lurch Einsalzen oder Einreiben mit spanischem Salz der sogeramiteLabberdan, und endlich durch Einsalzen und Trocknen zugleich aufden Felsen'odcr Klippen der Klippfisch (auch im NiedersächsischenNotbschär genannt) erzeugt. — Der Cabeljaufang ist einerder beträchtlichsten von jeher gewesen, auf welchen fremde Nationennach den Norwegischen und Isländischen Küsten gingen, und um dasRecht dieser Fischerei ist oft und viel gestritten worden, indem Eng-länder sowohl, als Franzosen und Holländer sich sehr darum bemal-te», und jährlich eine große Anzahl Schisse deshalb absendeten. DieIsländer haben einen großen Theil ihres Unterhalts diesem Fisch zuverdanken und die Norweger gewinnen jährlich einige Tonnen Gol-des damit. Noch ergiebiger aber ist diese Fischerei für das nördlicheAmerika, und es werden allein auf 15 bis 20,00 tüchtige Seeleutedarauf unterhalten.
Cabinett im Allgemeinen ein kleines Nebengemach bei einemZimmer; insbesondere dasjenige Zimmer, worin ein Fürst sich mitMegierungsangclegenbciten beschäftigt; daher figürlich das dem Für-sren zugeordnete Collegium der ersten Staatsräthe oder Minister dasEabinekt oder das geheime Cabinett genannt zu werden pflegt. Auchein Zimmer, worin merkwürdige Stücke der Natur und Kunst aufbe-wahrt werden; daher Kunstcabinett, Münzkabinett u. dergl. Cabi-«ettsstücke sind ausgezeichnete Kunstwerke der Malerei. Cabi-mettsmiuister einer der ersten geheimen Räthe des Fürsten: Ca-lbinettsordre, ein Befehl, der von dem Fürsten und seinen ersten gehei-men Räthen unmittelbar gegeben wird. Es sind solche denen entgegengesetzt, welche von den Collegien ausgehen (Canzlei-Re-skripte). Cabinettskurier ein Bote oder Geschäftsträger,der aus der geheimen Staatskauzlei abgeschickt wird.
Cabinetts-Befehle (Englische), Dekrete von Berlin«nd Mailand. Siebe den Art. Cvnrinen rat - System.
Cab schon, ein Edelstein, besonders ein Rubin, der zwar schongeschliffen» aber noch nicht gehörig geformt ist.
Cstvotage, die Fahrt an den Küsten von einem Haft» zmuandern, bei der man die hohe See vermeidet; auch die Kenntniß derKüsten, und der Handel, der au den Seeküsten getrieben wird. Ca-lbolier ein plattes Fahrzeug, das an den Küsten gebraucht wird;ein Küstenfahrer. Kabo tiren, die Küsten befahren, oder Küsten-handel treiben.
Caca 0, der. Der Samenkern der Frucht des Cacaobaums. Esbefinden sich in der Gurkenähnlichen Frucht des Cacaobaums 20 —Msolcher Kerne, welche man wegen einiger Aehnlichkeit mir Bohne» Ca-kaobohnen nennt, und welche man geröstet und z» einennBrei gestoßenzu einem nahrhaften und wohlschmeckenden Getränke braucht: Choko-lade. Der Cacaobaum. Ein Amerikanischer Baum mit eirunde»völlig ganzen Blättern und Blumen, die fünf Staubfäden haben undderen Honigbehältniß fünfspaltig und gleichförmig ist (lücubionu.rscao T-). Seine Frucht enthält die sogenannte Cacaobobne, welcheauch nur Cacao heißen und von den Jndiern sehr geschätzt werde», da-her sie den Baum selbst auch Gottesbaum nennen. Caca 0 buttcr,ein aus den gerösteten und gestoßenen Cacaobohncn durch Pressen oderKochen gewonnenes Oel, welches bei uns die Gestalt einer welchenButter annimmt «nd sich länger als zehn Jahre hält, ohne zu verder-