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wurde als ein Vertrauter des Kardinals Rohan zugleich mit ihmin die Bast lle geflm, und erhielt endlich einen königlichen Befehl,Frankreich zu verlast n. Seine zahlreichen Anhänger suchten ihn zwarzu retten, «der vergebene; die königliche Gewalt drang durch, Ca-gliostro begab sich wird. r nach London, und erließ mehrere Sendschrei-ben an stine Anhänger worin er sich über die in Frankreich erlitlneBeschimpfung bitter beklagte, und den Französischen Hof mir denschwärzesten Farben schilderte. Von London. wo er sich auch nichtlange halt n tonnre, reiste er na» Basel und in andre Städte derdasigen Gegend, gab aber endlich den wiederholten Bitten seinerFrau und anderer Freunde Gehör, und kehrte irn Frühling 1789 na» jRom zurück, wo er sich mit der Maurerel beschäftigte, aber entdeckt >und den 27. D-c. 1739 auf hie Evgeleburg gebracht wurde. Maninstrnirte einen Prozeß gegen ihn, und er wurde, zu Folge eines päpst-lichen Definitiv-Erkenntnisses vvm 7. April 1791, als ein Crzketzekund der römisch-katholischen Religion höchst gefährlicher Mann zulebenslänglicher Haft vernrtheilt.-Die Inquisition ließ, ganz widerihre Gewohnheit, einen Auszug aus den Prozeßacten bekanntmachen,und glaubte dadurch das Pi-dl-kum über den wahren Charakter diesesBetrügers hinlänglich aufgeklärt zu haben: aber es sind noch mancheDunkelheiten übrig geblieben; und selbst über die eigentliche Ursacheseines Verhaft« wird viel gestritten. Einige hielten ibu für einen ge-heimen Emissär der Jesuiten, den man, da man ihn nicht länger brau-chen konnte, in Sicberbeik gebracht habe, um sich seines Stillschwei-gens zu versichern; andere glaubten, daß er das Oberhaupt cineSgroßen unsi,! tbaren Bundes gewesen wäre, der den Umsturz allerMonarchl.ii beabsichtigen soll. Man erweiset ihm aber vielleicht Mviel Ehre, indem man ihm so tief durchdachte Plane zuschreibt. Höchstwabricheinlich war er nur ein feiner Betrüger, der allen Parteiendiente, und deswegen bei den Protestanten für einen Beförderer des.Katholicismus gebalrcn wurde, bei den Katholiken aber für einenBeschützer des Protestantismus galt. Sein Lod machte alle fernerngeheimen Machinationen überflüssig; er starb ini Sommer 179z im ^Gefängnisse zu St. Leo, einer kleinen Stadt im Kirchenstaate! j
Cag 0 tS, die, sind ungefähr eine eben so unglückliche Menschen- igattung, wie die Kretinen. Sie leinn im südlichen Frankreichin der Nähe der Pyrenäen, sind von gelber Gesichtsfarbe, blödsin-nig, haben große Kopfe, find sind durchgängig so verachtet, daß keinLandesbewvbner Umgang mit ihnen hat, ja daß ehedem sogar dieGeistlichen ihnen die Sacra und ein ehrliches Begräbniß versagten!Ueber ihren Ursprung ist man noch sehr ungewip: sie werden fürNachkömmlinge von Aussätzigen aus den Zeiten der Kreuzzüge ge-hallen.
Caimakan beißt bei den Türken: der Stellvertreter (Vicanus) ides Grvßvezicrs, wenn dieser abwesend, todt, oder a»cb abgesetzt ist. !
irs, das wird gehen. War in der ersten Zeit der Franzö-sischen Revolution der Anfang eines patriotischen, mit Tanz verbun-denen Gesanges oder Volksliedes.
Castro, die Hauptstadt in Acgyvten, eine der größten Städtein der Welt. Sie liegt am östlichen Ufer des Nils in einer sandigenEbene, besteht ans vier ziemlich weit von einander entfernten Thei-len: Alt Cairo, Bulak, der Hafen der Stadt und Nen-Caire, dieeigentliche Stadt, ohne Garten und 'Pflanzungen gZ Stunde im Um-fang, Zl Thore, S40V0 unregelmäßige und ring,pflasterte Sasse»,