Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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zeiten reaekmäßig alle Dienstag und Freitag von Dover ankommt,und durch de» Zusammenhang von Frankreich und England, welchesvier am stärksten sichtbar wird und der Stadt viele Lcbbaftlgkeir gibt.Einwvdner etwa 7 <-vo. Boa izg 6 an, da König Eduar» u>. oonEngland diesen Lrt eroberte, blieben die Engländer im Leng bis1558, da die Franzosen Meister davon wurden.

C a las (Jean). Dieser unglückliche Mann, bei dessen Namendie sogenannte Gerechtigkeit errothen muß, war Kaufmann in Tou-louse, Protestant, und seine Richter waren Karbol ken. Er wurdeangeklagt den iz. Okt. >?ür, seinen Sohn, M->rc Äntoinc, ausHaß gegen die katholische Religion die derselbe ergreift» wollte,erwürgt zu haben. Wahrscheinlich hatte sich aber der junge Mensch,welrver von einem schwermüthigen, unruhigen Temperament war,selbst ums Leben gebracht. Sein Brud>r, Pie>r., welcher sein uFreund Lavaiffe die Treppe hinunter begleitete, erblickte den Unglück-lichen zuerst, woraus Baker, Mutter und eine katholische Magd hin-zu kamen. Trotz des Vorurtheils, das er als Vater für sich batst,trotz der physischen Unmöglichkeit, daß ein achtund ftchSZigjähligelMann einen jungen Mann von neun und zwanzig Jahren allein er-drosseln könne, war die Stimme des Volts wider ihn; er wurorebne Beweis von Augenzeugen nach bloßen Wahrscheinlichkeiten schul-dig befunden, der Tortur unterworfen, und den y. März 1762 le-bendig gerädert. „Ich sterbe unschuldig," waren seine letzten Wolle.Seine Wittwe, die in einem finstern Kerker schmachtete, sah dasTageslicht wieder, um das Urtheil der Verbannung zu hören. Sei«Sobn wurde gleichfalls verbannt, aber, um ihn zur Abschwor»»-seiner Religion zu bewegen, in ein Dominikanerkloster eingesperrt.

Er entwischte und kam mit seiner Mutter nach Genf, wo sie Vol-taire» vorgestellt wurden, welcher die Sacke untersuchte, und die-selbe , indem er sevr bald den Antheil des Fanatismus daran ent-deckte, vor den Richterstuhl des Publikums brachte, und fast zurSacke aller Völker machte. Die Witwe und die Kinder des Un-glücklichen warfen sich hieraus zu den Füßen des Thrones, und fleh-ten um eine Revision (neue Durchsicht) des Processes. Fünfzig hier-zu erwählte Richter erklärte» Calas und seine Familie für unichul-rna, und der König war bemüht, diese Familie wegen ihres unersetz-lichen Verlusts durch seine Freigebigkeit zu entschädigen. MehrerePersonen rom höchsten Range wetterferteu, die Umstanbe derselben-n erleichtern. Unläugbar hat dieser Vorfall durch die Aufmerksam-keit welche Voltaire vermittelst desselben auf die Kriminal - Gesetzgc-dunq zu lenken wußte, großen Einfluß auf die Verbesserung dieseswichtigen Zweiges der Nechtsgelehrsamkeit gehabt. Als Stoff fürdie Kunst haben de la Fossc, Chodowiecki und Weiße dieseGeschichte benutzt; erstere in ihren Blättern Calas Abschied,letzterer in einem Trauerspiele, welchem eine kurze Geschichte voraus-geschickt ist.

Calatrava, ein Spanischer Ritterorden, dessen Großmeister,der regierende König von Spanien ist, gestiftet vom König Sanckius >III. von Castilien im zwölften Jahrhundert. Er bat seinen Namenvon der Stadt Calatrava in Neucastilien, die den Rittern zur Vcr- >theidigung gegen die Mauren gegeben war. ..

Calcedon oder Chalccdon, s. Ackak. Ucbrigens ist cal^ccdouisch ein Kunstwort der Juwelirer, welche damit einen Fehleri» den Edelsteinen bezeichnen, auf welchen, wenn man sie dreht und