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— die Neuerlich zu diesem Behuf hie und du eingeführte Violine kau»wohl unstreitig bei weitem nicht das ausrichte»» was der Flügel oderFottepiano, da diese Instrumente weit voller die etwa nöthigen M<torde, besonders für die Länger, angeben, und auch das Ganze mitmehrercm Nachdruck beisammen erhalten können, ohne noch der Un-bequemlichkeit zu gedenken, welche für den mit der Violine dirigiren-den durch das stete Umwenden der Partitur entsteht — und er bat gc-meini-hch einen solchen Platz, wo er von den übrigen Musikern leichtbemerkt werden kann. Ucbriaens pflegt man auch solche Gesellschaf-ten, die nur bloß bei der Schaubühne, oder bei der Cammcrmusikangestellt sind, Cape llen zu nennen. Ja, man hat den Mißbrauchdes Worts C apellmelfter so weit getrieben, daß sogar bei man-che» Regimentern der Erste von den Hautboisten, der die Direcrionder Musik über sich hat, sich CapellMeister nennen laßt. ri In derScheide- und Schmelzkunst, ein flacher Tiegel von angefeuchteterAsche und gebrannten Knochen, Gold und Silber darauf abzutreiben.Auch fig. von Menschen, die in Gefahren u. s. w. tüchtig und erprobtgefunden worden, Erfahrungen gesammlet haben. 3) Kleines Ver-haus; Hofkirche. , !
Capellv (Bianca) eine schöne Venetianerin, bemächtigte sich ^durch ihre Ranke der Herrschaft über das Herz des Großd.rzogs von §Tvscana so entscheidend, daß er sie nicht nur mir Reichthümernüberhäufte, sondern sich auch fast ganz von ihr leiten ließ, sie hei-rathcte uud selbst zur Großherzogin machte. Keiner der Minister, ,die sie ihrem Genialste gab, verdiente ihren Schutz uud ihr Zutrauenund sie selbst hatte in frühern Jahren Veranlassung genug gegeben,daß man auch da, wo sie völlig frei von Betrug war, immer neuenBetrug argwöhnen konnte. Sie starb am 19. Okrbr. 1587. Meiß-ner bar ihre Geschichte dramatisch, zwar historisch untreu, aber ro-mantiich sehr interessant bearbeitet.
Caper. Schiff, welches zu Kriegszeiteu von einer oder meh-rern Privatpersonen (Arrnalsur,) oder auch auf Aktien ausgerüstetwird, um Schiffe von feindlichen Unterthanen oder die dem Feindeverbotene Waaren zuführen, wegzunehmen. Es wird durch eineBewilligung der Admiralität seines Landes dazu berechtigt und diesevon der Regierung herkommende Autorität macht den Unterschied zwi-schen dem Caper und dem Seeräuber.
Capern. Die Blumenknosxen des Capernstrauchs, welcheabgepflückt, mit Salz und Essig eingemacht und an Speisen genossenwerden. Capern - Strauch, ein niedriger stachelicher Strauchmir herzförmigen Blättern, eiublumigen einzelnen Blumenstielen, >dessen schöne blaßrothe Blumen viele und sehr lange Staubfädenund einen Staubweg haben (Laps>ari> ruinös» I..); die nnaufgeblühe- §ten Blumenknospen werden eingemacht und die Beeren desselbenwerden wie die Oelbeeren benutzt.
.Capi Aga, der, ist am Türkischen Hofe der Vorsteher der Vor-schnittenen. Er meldet zugleich alle, welche den Großvezier sprechenwollen, und führt die fremden Gesandten zur Audienz.
Capigi, beißen die Wächter oder Thorhüter des Serails, ander Zahl auf 400, und unter einem Vorsteher. Capigi Baschbstehend. Zugleich dienen sie auch dazu, die Befehle des Sultans(oder auch denen, welche strangulirt werden sollen, die Schnur) zuüberbringen.
Capital«, der Befehlshaber einer Compagnie. 3m Mittel-