Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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pellier ihren Sitz hat, ernannt. Cariou Nisas ist auch durch zweiTragödien bekannt.

Carl Alerander» Herzog von Würtcmberg, ein Sohn Frie-drich Carls, geboren zu Etutrgard den 14. Ja». 1684, erhielteine militärische Erziehung, w^ bitte schon 1695 und y6 den Feldzüge»in den Nwderland n bei, und kämpfte hier unter Wilhelm lli., inder Folge unrer Prinz Eugen und Ludwig von Baden. Durchden ganzen SpaniiHen Successionskrieg nahm er fast an allen bluti-gen Auftritten >n den Niederlanden, in Deutschland und Italien Theil,und hielt 171z als Kommandant vvn Landau die Belagerung des Mar-sches Villars aus. In den Jahren 1716 und i? führte er in denSchlachten bei Petenvardein und Belgrad jedes Mal den einen Flü-gel au, und rrug zu beiden Siegen vieles durch seine persönliche Tapfer-keit bei. In der Folge wurde er Generalrommaudaur des KönigreichsServicn, und als 173z Herzog Eberhard Ludwig ohne Erbe»starb, kam er zur Regierung, die für das Land unglücklich war. weiler einem indischen Premierminister, Snß Oppenheim«, die Machtließ, die Unterthanen zu drücken. Der Herzog war schon 1712 katho-lisch geworden, aber seine Bekehrer machten dadurch in einem eifrigevangelischen Lande keine Eroberung, indem er den Landesstünden dienachdrücklichsten Reversalten wegen Sicherheit der Landesreligion aus-stellen mußte. Er starb den 14. März 1737, worauf sein ältesterSohn, Carl Eugen, zur Regst ruug kam.

Carl der Erste, König von England, Schottland und Irland,geboren im Jahr >600, enthauptet den 9. Febr. 1649. Dieser un-glückliche Monarch war groß und gut gebaut, gesund und hart, vo»einem edlen und sanften Ansehen. Er hatte Lugende», aber die Feh-ler, die sie begleiteten, und die Mißgunst des Glücks verhinderten ihn,Vortheil davon zu ziehen. Seine Wohlthätigkeit hatte etwas hartes,seine Frömmigkeit arrete in Aberglauben aus, und sein natürlicherVerstand beugte sich unter den Verstand siemder Rachgever von weni-ger Fähigkeiten. Sein Vater. Jakob l. wollte ihn mir einer Spani-schen Prinzessin verheirat!», n, erhielt aber abschlägige Antwort. Den-noch bestand er darauf, ibm eine katholische Prinzessin, Henriette Ma-rie aus Frankreich, zu großem Verblüffe der Nation, zu geben. DieseHeirath, vielleicht aber noch mehr der Verdruß über den vom Spani-schen Hofe versönlich geholten Korb, entschied Carln, Partei wider daS! Haus Oesterreich zu nehmen; und so bald Jakob l. starb, ließ er seinErstes einen Krieg gegen Spanien sevn, in welchem Cadir noch 1625" vergebens angegriffen wurde. Jakobs verhaßter Günstling Bucklng-Hain ward auch Günstling des Solms, und verleitete ihn, da er ins-besondere von dem Französischen Hofe beleidigt war, «ürü auch zueinem Kriege wider Frankreich zum Besten der Hugenotten, welchereb n so schlecht als der wjder Spanien lief. Aber die Hauptursache, «lies Unglücke waren die von seinem Dat r angenommenen „Grundsätze,,in Ansehung der königlichen Hoheit," welche dieser Kvntt um so vielwehr zur Unzeit durchsetzen wollte, da er noch den Französischen Kriegauf dem Halse hatte, zu dessen Fortführung ihm das Parlament denBeistand versagte, und sich selbst solchen Schätzungen widcrwzte, welcheseine Vorgänger ohne dessen Einwilligung zu heben gewohnt waren.Mir Frankreich wurde im Jahr 1629 Friede geschloffen, in welchemdieser Kone «er völlige Besitz von Canada eingeräumt wurde, da bisdabin England ganz Nordamerika als sein alleiniges Eigenthum an-flehen hatte. Mlt Spanien wurde im folgenden Jahre Friede ge-