Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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Einflüsse der Wissenschaften und schipen Künste inBeziehung auf öffentliche Ruhe, 179z. 7) Von Erhal-

tung der Staatsverfassung, 1795. 8) Betrachtungenüber den Charakter Carls des Großen, itzotz. 9) Deli-ktes: Ueber den Einfluß der schönen Künste auf dasöffentliche Glück, 1806 M In den Chara kter-Epigram-men (Leipzig, 1309) befindet sich folgendes Sinngedicht auf hegGegenstand dieses unsers Artikels:

. Die schöne Zeit!

Als Dalberg noch mit Deutscher Seele,

Durch Schriften, nicht durch Machtbcfehle,

Dem Vaterlands sich geweiht:

Da blühten Deutschlands Fluren, Deutschlands Werke»

Indeß jetzt Unmurh hier, dort UcberstärkeDen Deutschen mir stch selbst entzweit.

Carl Eduard, Prätendent dex Krone von England, ein Sohndes prätcndirenden Königs von England, Jakob lll. geb. zu Romden Zl. Dec. 17:0, zcigre früh einen kühnen »nd unternehmendenGeist, suchte bei Ludwig XV- Beistand, um Äynig Georg U-vom Großbritannischen Throne zu stoßen, und landete wirklich mitFranzösischer Unterstützung im Juli i?gz unter dem Titel eines Re-genten von Großbritannien in Schottland. Durch Hülfe eines großenAnhanges Schottischer Herren, besetzte er Edinbnrg, trieb den Ge-neral Cope bei Prefton rans zurück und drang über Manchesterbis nach Knotteswortb tief in England ein, worüber selbstLondon in Schrecken geriet!). Die treuen Engländer mit Hülstder aus den Niederlanden gekommenen Truppen, vertrieben aberjetzt nicht nur den Prätendenten aus England, sondern schlügen ihnauch, seines bei Fallkirk erlangten Vortheils ungeachtet, bei Cnllo-den, dl 7, Jan. 1746 aufs Haupt, wodurch er, nach langem Herum-irren in Schottland, endlich genöthigt wurde, nach Frankreich Züfliehen. Durch den Aachnpr Frieden verband sich Ludwig XV- denPrätendenten aus seinen Staaten zu schaffen, welches auch geschah.

Er lebte seitdem in Rom und starb daselbst d. 31. Jan. 1788. .Erwurde zu Frascati wie ein verstorbener König begraben und mit ihmzugleich die königlichen Ansprüche des Hauses Stuarr.

Carl E Manuel, König von Sardinien, geb. den 24. Mä«I75D.vermählt mit Marie Adelaide von Frankreichs die den7. März 1802 ohne Kinder starb. Er nahm 1789 als Verwandter ,und Bundesgenosse, die Französischen Prinzen und andere Franst-fische Ausgewanderte, die ihn um einen Zufluchtsort baten, auf,namentlich den Grafen von Artois. Frankreich erklärte ihm iMden Krieg, bemächtigte sich eines Theils seiner Staaten und nö-thigte ihn 1795, da durch das Vordringen des Generals Bonapartedie östreichische Armee ihn zu verlassen gezwungen war, zu kapitn-

liren und seine vorzüglichsten Plätze zu übergeben. In seine Rest- !

denz eingeschlossen, war er nach und nach genöthigt, FranzosiMGarnison selbst bis in die Citadelle einzunehmen, und sich endlich l

nach Sardinien zu flüchten, wo er, nach einer unglücklichen Regle- ^

rung, die Krone niederlegte und sie seinem Bruder, Herzog von Aosta,jetzigem Könige von Sardinien, unter dem Namen ViktorEmanuef abtrat. Er begab sich nach Rom und widmete sich an-

') Dieses letztere erschien zugleich wie mehrere andere der hier verzelch'neren Schriften dkg Bexf. auch in Französ. Sprache.