Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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dächtigeu ilcbunzcn, die stets sein .Hauptgeschäft gewesen waren.rzo 8 lebte er noch «nd erbaute die Römer durch die Unbeschplten-tzeit seiner Sitten und die Regelmäßigkeit seines Benehmens.

Carl Emannel I bis m., Herzoge von Savopen. Dererste, der Große genannt, ein Sohn Emannel PhrlibertS,geb. d. t2. Jan. 1562, regierte seit 1530, war bald Spanisch, baldFranzösisch gesinnt, suchte bei den damaligen innerlichen UnruhenFrankreichs Länder zu gewinnen, mußte aber am Ende alles und sürSaluzzo, die Landschaften Bresse, Vügey und Ger abtre-te». Auch sein Versuch auf Genf, durch nächtliche Bestürmung derMauern, mißlang rüzg, und er hatte seinen Sohn Victor Ama-dcus l. zum Nachfolger, dessen Sohn Carl Emanuel ll- i 6 zzzur Regierung kam. Er regierte löblich, nur daß er die unschuldi-gen Waidenser heftig verfolgte, und starb 167z, worauf sein TobnVictor Amadeus H regierte, der 11718 die Insel oder das Kö-nigreich Sardinien bekam nnd 1750 die Regierung seinem Kronprin-zen, Carl Emanuel m. abtrat, der 1701 geboren war. Da denVater der gethane Schritt in der Folge reuete, so ließ ihn seinSohn gefangen nehmen. Dieser letztere erweiterte seine Staatenbeträchtlich und gewann in jedem Kriege, an dem er Theil nahm,ein neues beträchtliches Stück jLandes. In dem einen Kriege i? 3 Zwandte er sich auf Französische, in dem ander» 1755 auf KaiserlicheSeite. In dem ersten Kriege (wegen der polnischen Succession,) erwei-terte er sein Gebiet durch Navarra und T 0 rtvna, in dem andern,(wegen der Oestreichschen Succession) durch die Grafschaften VigevanonndAnghiera, durch die ihm MariaThercsia seinen Beistandbczabltc. In dem Reste seiner Regierung rundete er sein Land gegendas Mittelländische 1751 und Frankreich 1760 aus, legte den langwieri-gen Streit mit Genf, das ihm einige Dörfer abtrat, 1754 bei, und suchteden Handel durch Freihafen zu befördern. Alles, was kluge Staatsölo-nomie permochte, um einen überspannten und größtcntheils übel ein-gerichtete» Militäretat mit dem Wohl der Unterthanen in diesemLande zu vereinigen, geschah unter dieser Regierung. Auch die Geist-lichkeit erfuhr daher Reformen, die sich aus ihre strengere Subordi-nation unter die königliche Gewalt und reichhaltigere Steucrbei-trägc derselben bezogen. Als Carl Emannel d. iy. Febr. 177zstarb, folgte ihm sein 47jähriger Sohn Victor Amadensm.

Carl Eugen, Herzog von Würtcmberg, der älteste Sohn desobigen Carl Aleranders, geb. den n. Febr. 1728, erhielt die, Herzozl. Würde schon 17Z7 und stand während seiner Minderjäh-! ngkeit unter der Vormundschaft der Herzoge Carl RudolphsundCarl Friedrichs, bis der Kaiser Carl VH. den jungen Herzogim isten Jahre seines Alters sür volljährig erklärte. , Er regierteglänzend, verwendete große Summen auf Theater, Bälle, Jagden,.kostbare Reisen und dergl.; drückte das Land, nm Geld für seineVergnügungen zu gewinnen, trieb einen schändlichen Dienstvandek,

^ bot sich 1756 den Hause Oestreich zu einer freiwilligen Thcilnchmungl «n dem Kriege gegen den König von Preußen an, und rückte miteinem, zu großen Klagen und Beschwerden der Unterthanen errich-! toten Kriegsheere von 14200 Mann in Sachsen. Dadurch wurdendie schon vorher auf das Land gehäuften Schulden immer drücken-der; die Landstände klagten nach Cndigung des Kriegs am kaiserk.Hofe, suchten die Hülfe der protestantischen Mächte und wurden erst:1772 durch Mrmftttlnng des Preußische» Hofes, mit dem Herzoge