Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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den Grabe» daraus zu bestreichen, theils auch Gegenmine» darin an-zubringen.

Caferne, kleine Zimmer in den» Walle einer Festung, zurWohnung für Soldaten; auch lange am Walle gebaute Soldaten?Häuser.

Casino, das, i) wörtlich, ein Häuschen; 2) beut zu Tagefast in jedem Orte ein Haus, in welchem sich eiue Gesellschaft zumVergnügen versammelt; z) diese Gesellschaft selbst; 4) ein Mvdespull,vorzüglich in England. Dieser Name soll folgenden Ursprung haben,Der Monte Casino iu der Neapolitanischen Provinz Terra di Lavoro,der die älteste Benediktiner-Abtei enthält, hat eine herrliche Lage und ^von dem Kloster genießt man einer vorrreflichen Aussicht. Das Kli-ma ist dort so schön und gesund, die Lust so rein und die Luft-Per-spektive stellt alles in so reizenden Farbe» dar, daß man von alle»Seiten dahin reiste, um die Genüsse von diesem Allen den Bewoh-nern der Gegend nicht bloß zu beneiden, sondern sie mit ihnen zu ge-nießen. Dazu kam, Laß die Mönche des Klosters sich der Heilkundegewidmet hatten und in dem Ruf standen, heilende Balsame vom BergeZivn zu besitzen und die Kraft der Pflanze Diptam zu kenne», welchedie Schmerzen stillt. Die Wallfahrten nach dem Monte Casino hör-ten nicht auf und er war, wie jetzr unsere Bäder, ein Vercinigungs--Lrt für Kranke und Gesunde und für solche, die auch nur Vergnügensuchten, so daß er zu diesem Zweck so berühmt wurde, wie das Klo-ster Ripaille, welchen Name» eure reiche Carthause führte, am Gen-fersee reizend gelegen. Herzog Auiadeus Vlkl. von Savopen lebtehier im Schooße des Vergnügens, als er von der Kirchen-Versamm-lung zu Costnitz zum Papste erwählt wurde. Man sagt, daß er,nachdem er als Felix V. kurz daraus die dreifache Krone .niedergelegthatte, wieder nach Nixaille zurückkehrte und dort ganz dem Vergnü-gen lebte, daher die Redensart: s-ftro ri^llle (schmausen, Wohlleben).

Caspiscke Meer, das, ist ein großer See in Asien, zwischenPcrsieu, dem der südliche Lbeil, Rußland, denz der nordwest-liche Theil, und der großen Tatarel, der der östliche Theil zuge-hört, und welches von Norden gegen Süden izo Deutsche Meilenlang und üo bis 70 breit ist. Es hat süßeres Wasser, als andereMeere, gibt sehr viel Fische, unter welchen sich Karpfen, Lackst, Hau-sen und Störe auszeichnen, so wie denn auch Seehunde an der östli-chen Küste in Menge gefangen werden.

Easgnett, gemeiniglich Kaskett, eine Vstchhaube, Blcchkappo, §kdcr Helmkappe, wie die allen Ritter zu tragen pflegten. Desglei-chen die Hauben des neuern Militärs bei verschiedenen Nationen, ,Auch die Damen pflegen Kastens von Seide eher Sammet als Putz >zu tragen.

Cassa, dieses Italiänische Wort, welches die Kaufleute zu ge-brauchen pflegen, ist eben so v<el als das Deutsche Wort Kasse. Nicktbei Cassa seyn, d. h. nicht bei Gelde seyn. Cassabuch, eines vonden zum ordentlichen Ausschalten nöthigen Nebenbsichcrn, in welches ^Die Einnahmen und Ausgaben geschrieben werden. '

Cassandra, auch Alexandra genannt (Geschichte und My-thol.), Tochter des Priamus und der Hecuba, würde mit ihremZwillingsbruder, Heleuus, als Kind in den Tempel keSTHymbrat?scheu Apoll, unweit Jlium, gebracht, und da man sie zu lange hiergelassen hatte, so blieben sie die Nacht schlafend ,lM Tempel, indemman ihnen ein Lager ps» Lsrbeerzweigeq machte. 'Den ander»