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ge» fanden die Alpinen zwei Schlange» bn den Kindern,nvekchx ihnendie Obren, lecktey; jene erschraken, fanden aber bald, dass die Ku-rien unbeschädigt waren; ja sie bemerkten in der Felge, daß ihr Ge-hör von der Aeit an weit scharfer geworden, so daß 6c die Stimmeder Kotier vernehmen und wahrsagen konnten. So hielt sich nunHass-ndra häufig im Tempos des Apollo aus, und da sie endlichzu einer aufblühenden Echöuheir wapd, so sand Apollo, oder vielmehrsein Lberpriester, .so viel Geschmack an ihr, daß er ihr gegen dasVersprechen, seine Liebe zn begünstigen» alle Geheimnisse der prophe-tischen Kunst ossenbarte. AIs nn» aber in der Folge des Gottes Wün-sche von der Eaffandra nicht besriediegt wurden, wurde dieser so er-zürnt, daß er nun den Fluch aus atlg ihre Wahrsagnnzen legte, sodaß ihre slnalücksprophezeihnngen niemals bei Jemand Glauben fan-den, und da sie von unu an nichts achs Unglück weissagte, so wurdesie von ihren Äeltern cinacsperrt. Den Paris warnte sie; bei LrsiasBelagerung verkündigte sie beim hereinziehen des Pferdes Unglück,umsonst! Man glaubte ihr nicht. Als nun Troja erobert wurde, undHasj a ndra mit den übrigen Jungfrauen sich zum Tempel der Mi-nerva flüchtete,, riß Ajax i» seiner, wilden Raserei die E'assansra,vvm Altar weg, schändete sie aus der Stehe, und schleppte sie dannmit aus den Rucken geblfadeucnHändi'» zu den übrigen Sklavinnen hin,wo sie dann am Ende bei Vertheilnugver Beute hem. Agginemnon-zu Theil ward, der sie als Sklavin und Geliebte mit nach Hausenahm, wo sie von der CivtcmffMra ermordet wurde. kLoip Agamem-non soll sie die AwillingssLbne, L'estdamus und Pelops,-geboren ha-ben. llepriaeus ist dieser Raub der Cassandra als eine der ver-ruchtesten Thaten bei den Alten sehr berüchtigt gewesen, und hat denDichtern sowohl, als den bildende» Künstlern reichen Stoff au dieHand gegeben'.-. Auch mußten die Lskrer, die vantsleiste des Ajar,durch Sturm.uud ttngewitter, nnd durch eine nachher in ihrem Landeentstandene.Pest viele Jahre dafür büßen.
CassatrouSbos. Cassa krön Sge richt (6onv cks tÜL-s--tiou, vor bey» organischenSeuatskousult vom 28. Floreal Xll.TvOd iercss <lo O.-i r s s rian) ist nach der Neuiranzösischen Verfassungder oberste Gerichtshof Frankreichs, dessen Gerichtsbarkeit sich überdas ganze Reich erstreckt. Errichtet wurde derselbe i?yi, als sich imBeginn der Revolution der, Grundsatz der Einheit uud Uurbeilbarkeirdes chragtes festsetzte, uud Las Bedürfniß fühlbarer wurde, in Sa-! chcn des.Rechls uud des GcrichtSgebrauchS eben jenen Grundsatz an-rnnebmep,. ..In der That hat sich jenes zu solchem Behuf errichtete, Institut durch alle Perioden der Revolurion mit diesem Grundsatz cr-l halten. Bei der neuesten Organisation des Reichs erhielt dieser ein-zige hohe Justzihof und Oberhaupt für sämmtliche Justizanstalren fol-gende .Einrichtung. Er besteht aus einem ersten Präsidenten, zweiandern, die der Kaiser auf Lebenszeit ernennt, und 45 Richtern, dievon dem Senat auf Lebenszeit ernannt werden. Die jedesmaligei Wahl eines solchen Richters geschieht unter dreien, vom Kaiser selbstvorgeschlagenen Subjecten. Außerdem werden vom Kaiser selbstuochernannt cln kaiserl. General -.Ppocurator, s Snbstituten und Grösstereu chef(Obergerichtsschrciber). Der ganze Gerichtshof ist in Z Sectionen.abgetheilt. Jede besteht aus iü-Mitgliedern und aus jeder tretenjghrljch 4 Mitglieder aus und werden in die audern'LürH'das.LopsVertheilt. Diese Sectionen sind O Section der Drtrschrjstcu,Ä Ed'ctickn der bürgerliche» und'Äder peinlichen Cas-