keinem Zweifel mehr unterworfen war, so faßte Cassins» älü e.i«klfr^ger Republikaner, den Entschluß, ihn zu todten., und ftibUeilui im Jahre Roms 709 ane. Dann warb er in Verbindung mitVrulps ine Armee, um mir den übrigen Nernblikauischgcsiiinrenine erlangte Freiheit zu bcüaupten. Es kam zwischen diescu und demOcravius und Antonius, die Cäsars Tod ;n rächen vorgaben, beiPhiltppi zu einer Schlacht, in welcher Cassius, weil er sie für rer,lorcn hielt, sich selbst ermordete, 711. Brutus nannte ihn denletzten Ndmer. - ,
Castagnette», die, sind kleine.hölzerne Instrumente von Ca-stanieufärbe, ungesäbr in Form einer großen Nußschale, welche »er-mittelst einer durch ein Loch gezogenen. Schnur um den. Daumen ge-bunden und beim Tanz gegen einander angeschlagen werden. Seitlanger Zeit waren sie bei den Wehren, Spaniern und Böhmen imGebrauch. Gegenwärtig bedient mgn sich ihrer »och in Gascogne» umbei gewrffen lebhaften Tänzen den Takt damit anzugeben» Auch dieAlten bedienten sich bei ihren Tänze«-und Bacchusfestc» kleinerCimdale, die mit dem, was wir jetzt Castagnetten nennen » vielAehnlichkeit hatte». Bei charakteristischen. Chören in unsern Ballet-ten führen sie die Tänzer und sie sind hier von einer angenehmenWirkung. - , -.
Castalia. Nach der Fabellehre eine Nvmphe, die, vom Apollsverfolgt, und als er sie beinahe erreicht hatte, in einen Brünne«verwandelt ward, der die Eigenschaft halte, Jedem, der daraustrank, die Gabe der Weissagung zu geben. Ein anderer Brunnen glei-ches Namens quoll am Fuße.des DiMerderges Paruassu s, daherdie Musen auch Casta liden heißen. Dichterisch sagt man: er hakaus der castalischen Quelle getrunken, d. h. er besitzt Dichtcrgabe«.
Castann 0 s (Don Francisco dp), General eii Cbef d.-nc Spani-schen Insurgenten: seit 179fr war.er Generallieutenant. Er ist 47Jahr alt, strftt schon jm Revolutionskriege gegen die Franzosen, woer im Jahre 1794 an der Spitze des Regiments Afrika eine Wundeerhielt. Immer hatte er einige Unzufriedenheit über den großenEinfluß des Principe de la Paz gezeigt, auf dessen Befehl er daherim Jahre 1798 mit rü ander» Offizieren aus Madrid verwiesenwurde. Er besitzt militärische Kenntnisse, ist tapfer und unterneh-mend. Er war es, der in Verbindung mit dem Gen.ial Reding,den Französischen General Dupout zu her ss nachtheiligcn Kapirula-
> tivn zwang.
Caste, die, eine gewisse Menschenklasse bei den Indianern. Es
> haben sich nämlich die Indianer vou jeher durch Abtheilungen oder
> Casten von eiuander abgesondert. Die Anzahl dieser Caste» istschwer zu bestimmen. Nach den verschiedenen Gewerben und den dar-,aus fließenden Unterschieden kann man wohl hundert Kaste» zählen-
i Nach dcnHauptklassen theilt man dieses Volk in folgende vier: Br«-Minen, Krieger (Letris, Asckeltrrce), Kaufleute (Bauiauen,Bcns, BIce), Handwerker und Bauern (Schnters, Suders).:Jede Kaste lebt nach besondern Vorschriften nnd hat Vorzüge vorandern. Allein die alte Casrencl'jirheiluug, die wahrscheinlich mir inHindostan vor selner Civiliiativii nnd vor den Veränderungen, disHandel, Eroberer, Aufklärung und Luxus unter den Einwohner-.,Machten, allgemein war, bat seitdem mannigfache Revolutionen er,litten, und keine Caste ist in den ursprünglich ibr vorgeschriebenenAbioiidernnße» geblieben; daher «Uch nach und nach die vielen rmrr-