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abtbeilungen entstanden ffnd. Von den Bkaminen ist dieses schon be-merkt worden. Eden so gehören zu den Kriegern, aus denen, bei-läufig gesagt, die meisten Indischen Rajabs entsprossen sind, man-cherlei Kandwerker. Die mittleren Klassen nähern sich mehr oder we-niger einander; allein der Unterschied zwischen den Bra minenund Schülers oder den obersten und den untersten Casten, vor- ^züalich aber zwischen den Bramiuen und dem A»sw»rfe aller Casten,den Hallachoras , ist so groß, daß erstere die letzter» nicht ohnedie größte Verunreinigung berühren dürfen, daß ihnen nicht einmalerlauor ist, d-e obern Casten anzusehen, und diese sie gar ungestraft !umbringe» können.
Ca stell aa, der, war ehedem in Polen ein Befehlshaber oderRichter über gewisse Schlösser und dazu gehörige Güter. Der Ca-st ellan von Cracau hatte den Räng vor allen Woiwodschaften.—Dann heißt Cast ellan auch der Befehlshaber eines Castells oderSchlosses, von welchem die Sicherheit und Vertheidigung desselbenabhängt; endlich auch nennt man bei uns den Aufseher auf gewissenfürstlichen und herrschaftlichen Schlössern und Palästen über die ver-schiedenen Gemächer und Kabioete, welche für Fremde sehenswerlhsind, einen Castellan.
Casti (I. B.) zeigte von Jugend auf einen entschiedenen Ge-schmack für die leichtere und philosophische Poesie, ward Professor derschönen Wissenschaften am Seminarium zu Montefiaskone, wo ekstudirt hatte, und Kanonikus am Dom; er kam nach Rom und gingvon da mit der Marquise i'epzi, der schönsten Frau chrer Zeit, aufReisen. Nachdem er in Frankreich kurze Zeit gewesen, begab eksich nach Florenz. Hier erwarb er sich die Achtung des Fürsten Ro»senberg, der ibn nachher mit sich nach Wien zog, wo ihm die Direk-tion der Italiänischen Oper übertragen wurde. Ebenfalls gewann er >das Vertrauen Josephs H. Er begleitete den Grafen Cvbenzl in jseinen diplomatischen Sendungen. Nach seiner Rückkunft aus Ruß-land gab er sein Gedicht 'Ia,r»ro in z Bänden heraus. Seine No-valis ß-lsnri sind ein äußerst lascives Werk. Nach Josephs nnd Leo-polds Tod gina er nach Florenz zurück, wo er in seinem 76. Jahrenoch das Ged cht cksxli smmsli parlsiiri verfertigte. 17YY kam eknach Paris, um dieses zum Druck zu befördern, und ward den 7.Febr. 180z den Wissenschaften durch eine heftige Krankheit entrissen.
Castilien. Das größte Königreich in Spanien. Die Natursondert es durch ein langes Gebirge gleichsam selbst in zwei Theile,und heißt dasjenige, was an diesem Gebirge gegen Norden liegt,Alt - Castilien. da« gegen Süden aber Neu - Castilien. Je- ^ues wnrde deswegen so genannt, weil es den Sarazenen eher, alsdas andere, entrissen worden. Es begreift die Provinzen Vurgvs,wir la Montana, Soria, Seqvvia und Avila. Zu Neu -Casti-lien gehören die jetzigen Promnzen Madrid, Toledo, Quadalarara,Cuenza und l» Mancha. Flüsse in jenem: Douro, Ebro, Altajada,Andaja. Arevalillv, Pisueraa, Arlsnza und ANanzon. Flüsse i»Neu-Castilien: der T»jo mit der Zsarama, Guardarama und Al-bsrche; die Guadiana mit dem Manzanar-s, H nares und Huescac.Beide Provinzen sind sehr aebkraia. Die merkwürdiasten Gebirge.sind: ikionre» llo Dolsllo «t IVlloli»» und Llsrrs IVkorsn». Drevorzüglichsten Städte sind Madrid, Toledo u. a. Die Produkte:Getreide, Wein, Schafe mit Fettschwänzen und der feinsten Wolle,Salz, Safran, Rindvieh u. s> w. Nach den Begebenheiten Z«