Cast Cat zu
Bayvnne im Jahre i 8 c,g brach in Castilien zuerst das Feuer der Em-pörung gegen den neuen K-nig Joseph aus. In der Sierra Morenamußte sich General Düpont mir seiner Armee den Spanischen Gene-ralen Castannvs und Reding zu Gefangenen ergeben.
Castor, Biderhaare. Castvr - Arbeit, von Biberhaarengemacht, z. B. Castor - Hüte. Auch eine Art Malcrei, da bunt-farbiges, subtil gehacktes und durchgesiebtes Wollengarn in gewisse»Figuren auf Papier getragen wird.
Castor und Pollur. Zwillingssöhne des Jupiters und derkeda, von den Griechen unter die Götter gezählt. und von den Grie-chischen und Römischen Seeleuten als Götter des Meeres und Be-schützer der Schifffahrt verehrt. Unter den Gestirnen sind sie eins ,dersogenannten 12 himmlischen Zeichen. Ferner feuriger Dampf, der sichnach einem Sturme an die Spitze» der Mastbäume zu bangen pflegt.
Castrametation, die Kunst, ein Lager geschickt abzustecken,die Lagerknnst.
Castriren, der Mannheit berauben, entmannen. Daher Ca-strat, ein Verschnittener, mit dem Nebenbegnff eines Sängers.Castration, die Entmannung, weiche bei Menschen leider! nochin Italien geschiebt, um die Reinheit der Stimme zu erhalten. Un-eigentlich wird auch castriren von Schritten gebraucht, und heißtdann verstümmeln, z. V. viele Schauspiele werden castrirt, wenn dieCensoren oder Schauspieldirektvren ganze Stellen und Scenen Hin-wegstreichen.
Castrumdoloris, das, auch Catafalk, ein Trauergenist,welches verstorbenen hohen Standespersorien zu Ehren gewöhnlich inden Kirchen, wo das B gräbniß derselben erfolgt, aufgerichtet undmit Sinnbildern, Wappen ic. verziert wird.
Casuist, der. So nennt man vorzüglich einen Theologen,
! welcher sich mit Untersuchung schwieriger Gewiffensfälle beschäftigt.Die Casuistik, die Wissenschaft, welche sich mit den erwähntenUntersuchungen beschäftigt.
Catachrese, der unrechte Gebrauch eines Wortes, wenn mannämlich einer Jache ein Beiwort zugesellet, das dazu nicht gekört;
! z. B. verstummende Thränen, verwelkende Flammen, segelnde Dün-! ste, Schatten strömender Sonnenschein u. dgl.
! Catacvmben, die. So werden die berühmten unterirdischenI Grabgewölbe in Aegyplen genannt, in denen die künstlich einbalsamirken! Leichname der Verstorbenen aufbewahrt wurden. In Jtatten, vor-> züglich in Rom, aber auch bei Neapel und in Sicilien, findet manj ähnliche unterirdische Gänge, die man Catacvmben nennt, über de-ren eigentliche Bestimmung man uneinig ist. Sie erstrecken sich in Romvoch jetzt über eine Deutsche Viertelmeile, und man findet bald große,bald kleine Behältnisse, bald Säle darin, die alle durch lange Gängeverbunden sind. Man trifft in den Catacvmben häufige Inschriftenünd steinerne Särge an, weiche beweisen, daß viele von den Chri-sten der ersten Jahrhunderte hier begraben wurden; daher sie auchvon jeher die große Vdrrathskammcr der Reliquien gewesen sind.
^ Man ist geneigt zu glauben, daß diese unterirdischen Arbeite»Aegyprischen Ursprungs seyen.
Catacusti k, die Lehre vom Wiederschalle oder Ecbo.
Catalepsis, eine Art von Schlag oder Ohnmacht» in welcherWan eine Zeitlang ganz starr, ohne Gefühl und Besinnung bleibt.
Catalonitn. Die östlichste Provinz in Spanten. ZLo Lua-