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Elisabeth, 1742 ihren Neffen Peter Ulrich, unter dem NamenPeter Fedrowirsch zum Großfürsten und ihrem Nachfolgererwählte, vermählte sie ihn, aus 'Antrieb Friedrichs tl. Königs vonPreußen, 1745 (i. Sept.) mit drcser Prinzessin Sophre AugusteFriederike» welche nu«, nach Anunvme der griechischen Religion,den Namen Ea'barina Aleriewna wählte. Schwerlich kvm.euEhegatte» stärker kdutrasttreu, als Peter und Cqtharina. Siesehr ichon, er durch die Blattern, die er uoch als Großfürst bekam,im Gesicht sehr verunstalret; sie von der Narrst mit großen Talen-ten beschenkt, er von Natur der größte Schwachkopf; sie hatte diesorgfältigste Erziehung genossen, er, der Neffe einer Kaiserin, dieschlechteste; besonders auch von Sraatsgeschäfteu nutz Regierung An-fangs ganz entfernt und in seinem Einfluß aus die Regierung mög-lichst beschränkt, damic er nicht des Lbrons reiner Tante, wie siedes von ihrer Schwester,Anna, sich bemeister» sollte; sie. die Wissen-schatten , er blos militärische Epielwerke und Vergnügurrgen liebend,und zugleich dem Truuke ergeben. Unter diesen Umständen, da er sie,sie ihn ni»r liebte, war es wohl bei ibrer Herrschsucht natürlich, daß,als Peter nach seiner Tante Tode, am 5. Jan. 1701 unter dem Na-men Per er Ul. den Lbron bestieg, sie selbst nach demselben strebte.Da er nun auch durch Neuerungen, Verachtung der Russe», durch umzeitige Strenge sich verhaßt machte; so war eS leicht, durch eine vonihr und ihren Anhängern klug geleireteRevolution ohne Blutvergießenam g. Jni. ,762 sich der Regierung wirklich zu bemächtigen. Nachdemsie unter dem Namen Carhariua H. als Kaiserin von Ruß-land öffentlich ausgerufen und am z. Okt. in Moskau gekrönt wor-den war, dachre sie nun sogleich darauf, sowohl, die Staatsverwal-tung durchgeheuds zu verbessern, als auch zu Befestigung ihrer neuenRegierung die Reichskollegien und den dirigirenden Senat zweckmäßi-ger einzurichten. Den von ihrem Gemahl wegen Holstein und Schles-wig vorbereiteten Krieg mit Dänemark verhinderte sie durch gütlichenVergleich, nach welchem endlich ihr mit Perern erzeugter einziger Sohnund nachmaliger Russischer Kaiser Paul Petrowitsch, im Iah;177z sein Herzogthum Holstein-Gottorp gegen die Grafschaften Ol-denburg und Delmeohorst an Dänemark abtrat. Im 2 ahr 1764bewirkte sie die Erhebung ihre- Lieblings StaniSIauS August(Poniatowskp) auf den Polmsche» Thron, theils weil sie ihnkannte und wußte, daß er, als Freund des Friedens, sie nicht anauswärtigen Kriegen bindern würde, theils weil sie hoffen konnte, ,aus diese Art auch auf Polen und dessen Regierung Einfluß zu haben.Um diesen wirklich zu behaupten und zu beweisen, nahm sie sich de» ^Dissidenten au, und da der katholische Adel in Polen zu UntrVdrückung derselben eine Conföderation schloß und die Pforre, durchFrankreich gegen Rußland aufgereizt, ibncu Beistand leistete;so brach am zo. Okt- 1768 der Krieg zwischen Rußland und derPforre aus, der für diese >0 unglücklich auffiel, daß sie endlich in demam ri.Juii 1774 -m K» tick, uk Ka inardichi abgeschlossenen Frie-de» die Krim für unabhängig erklären, Rußland die freie ScbiffaMauf dem schwarzen Meere verstatte» und die zwischen dem.Bog undDnieper liegenden Länder und Städte, sowie die Festung As<ow>d a Schlüssel zum schwarzen Meere, an Rußland abtreten mußte. Dadie von Rußland erfochtenen Siege Oesterreichs und Preußens Erfer-slichk erregr batrc», >0 erfolgte zu Befriedigung dieser beiden Zwilchenihnen und Rußland im Sept. 1772 die erste Theilung von Pvten,