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' »der Aetzmittel; Fontaoell. Canterisiren, mit glühendem Ei-
- sen brennen; Fonranell setzen.
- Caurion, ist die Sicherstellnng der Gewähr. Wer z. B. einer' Kasse vorgesetzt wird muß Caution stellen d. h. er muß ein Kapital' einlegen , woran man l'ick bei vorhandenem Kasscndefekt halten kann.
' «auklo äs ä,mno inksets, Sicherheit wegen zu besorgenden Scha-' dens; «»Utio äs sxpsnei» vr reconvvntions, Sicherheit der Kosten
- und der Wiederlage wegen; c,»rio üässus-ori». Büraschastssicher-' heil; cauric» juestori», e bliche Srcherveir; oautio xißnorstoels,
Pfandsstcherbeir; osuriorsoliz. Real- oder Güterversicherung^ cu-rio r»ti, Sicherbe't wegen des Bevollmää>tigerS Genehmigung. —>Caution in der Umgangssprache ist Vorsicht, Behutsamkeit, z. B.
' er hat die Caution (oder auch Präcantion) gebraucht, sich erst genaa° zu erkundigen. Daher Cavent. Bürge.
> Cavalcade, ein. Prachtaufzuq zu Pferde, mit welchem man
«ine hohe Standesperson einholt oder begleitet; überhaupt auch jederfeierliche Auszug zu Pferde.
Capalier, ein Edelmann. Im Gegensatz von Dame, und be-sonders beim Lanze wird e« überhaupt für Herr gebraucht. — C a-valier Parole, das Ehrenwort; eine Versicherung, die so vielgelten soll als ein Schwur. — In der Kriegsbaukunst heißt Cavalierein frei stehendes W rk, das üb>r die andern Werke emporragt.
Cavata, Cavatina (Musik), kleine leimte Arie, Lriette,bei welcher der Satz minder ausgeführt ist, als bei der Arie; ohneKoloraturen. Sie hat nicht, wie die Arie, einen zweiten Haupt-theil, und ist bisweilen mit einem Recitativ verbunden. Eine»Satz nur hat sie, weil sie einfacher, kunstloser Ausdruck einer Em-pfindung ist.
Caviren, bürgen, sich verbürgen, Gewährleisten, für etwashaften. Bei den Fechtmeistern heißt cavireu: Blöße suchen. BeimKartenspiele heißt ca Viren: Geld zum Spielen vor sich hinlegen. ^
Ca penne. Hauptort des Französischen Gmana in Amerika.Er liegt auf der ungesunden Insel gl.iches. Namens und hat nur we-nige Bewohner. Während der Französischen Revolution diente eröfters als Verbannungsplatz der Oberhäupter von der unterliegende»Partei. Barthelemp und Pichegrü wurden eben so gut hierher ver-bannt, als Collor d'Herbois und andere Rvbcspierristen. Das an»gränzende Sand ist für Europäer höchst ungesund. Produtte sindKaffee, Jndiao, Baumwolle. Auch der Nelkeiibaum ist mit Erfolgi aus den Molukken hierher versetzt worden. Im Anfange des Jahres78 oy wurde die Stadt und Kolonie von den Portugiesen durch Unter-" stützung der Engländer weggenommen.
Ca »lus (Anne Clande Philippe Graf von), ein berühmter Al-^ tcrkhumaforscher, geb. zu Paris am zl. Oktbr. iüy2, diente mit' Auszeichnung im Spanischen Successionskriege bei der Französische»^ Armee, machte nach dem Rastadter Frieden eine archäologische Reise: nach Italien, und ,715 eine weitere nach dem Orient, wo er vorzüg-
lich die Ruinen von Ephesu« besuchte. Nach seiner Rückkunft 1770' überließ er sich ganz seiner Neigung zu den bildenden Aünsien und' ! dem Studium der Alterthümer. Er sammelte ein vortreffliches anri,
, ! guariiches Kalstnet und stiftete ansebn ime Preise zur Bildung junge«' Maler. Er selbst radirte mir ein-r leichten Nadel und mit einemMalerischen Geschmacke nach den Zeichnungen alter und neuer Maler.' Er gab sich alle Mühe, die enkaustische Malerei der Alken wieder zu