528 <rrl
Klöster. . Dje Hauptstadt führt auch den Name» Cepdalonia, oberArgpstvlt, mit-einem guten Hafen. Die Insel gehörte hxn Venetia-vern b s »797, wo die Franzosen sie besetzten. 1799 wurde sie die-sen von den Russen und Türken wieder abgenommen ,, seit dieser Zeitgekörte sie mit zur sogenannten Republik der siebe» vereinigten In- .fein. Dann kam sie wieder unter Französische Oberherrschaft, wurde ^aber im Oktober 1809 wieder von deu Engländern besetzt.
Erle b es, Ostie.dische Insel im Osten von Borne». Z° zc>' sndl.Breite — 1° zc/ uördl. Breite, tzz° 56'—-141° 20k Lstl. Länge,427z Quadracmeilen groß, z,Millionen Einwohner von verschiede-ne« Stämmen, worunter tm Süden die. Bonier oder Buginese« >und die Macassaren die bekanntesten sind, und sonst unter Holländi-scher Oberherrschaft stanken. Durch die Insel gebt von Norden nachSähen der höbe Bergrücken Bvntdain, der auf beiden Seiten ent-zog, »gesetzte Jahreszeiten verursacht und in mehrere Vorgebirge aus-länft, wovon das nördlichste die Cemasspitze und das südlichste dieLenakekasspitze heißt. Die meisten Flüsse sind außer dem Chiuran«und,Dple, Äüstenflüsse, aber oft reißend. Awel große Meerbusen,im Osten der Gpnantellu, ?8 Mejlen lang und ü— 14 breit, und „im Süden der Salaper, zo Meilen lang 6 — zc> breit. Die regel-mäßig wehenden See- und Nordwinde kühlen die an sich sehr beißeLink etwas ab. Der Boden ist, vorzüglich an den niedrige» Küsten,sehr fruchtbar; immer grünende Berge und Thäler wechseln mit ein-ander ab. Produkte: Diamanten, Gold, Kupfer, Zinn, Süd- 'ftäcbte, Baumwolle, Pannen, Kökosbäuine, Eben-, Sapvni-und ^Sandelholz, Bambusrohr, Mangucs.,,.Wassermelonen, Vananas,Ar.kanüsse, Betel, Reiß, Pfeffer, Kampfer, Opium, wilde undzahme Thiere; die schönsten Papaaaien,' Bienen, Vogelnester, Per-len, Schlangen, Crocodift (die göttlich verehrt werden) rc. Den Hollän-dern war der Besitz wichtig nicht sowohl des Handels wegen (denndie Besatzungen erfordern gröpern Aufwind,.als der Gewinn für dieRegierung erträgt), sondern vorzüglich, weil Cclebes der Schlüsselzu den Molukken ist, und diese größteutheils mit Reiß und andernLebensbedürfnissen versorgt. Der Gouverneur residirt im Fort Rotter-dam, wo ein großer Sklavenhandel getrieben wird, und in dessenNäbe der große von Holländern, Chinesen und Macassaren bewobnteFlecken und Handelsplatz Vlaardingen (an der Stelle, wo sonst Ma-raffar stand, die ehemalige Residenz dieses südwestlichen Strichs).Die von den Holländern besessenen nordöstlichen Besitzungen bilden keineigenes Gouvernement, sondern stehen unter der Regierung der In-sel Lernate. Gegenwärtig ist auch diese Insel oder die ehemaligenBesitzungen der Holländer von den Engländern vccupirt.
Cellini (Benveuuto) Goldschmied und Bildhauer, wurde 1500zu Florenz geboren. In jeder Hinsicht eine ausgezeichnete Batist;Leu» nicht nur war er einer der treftzchsten Künstler zu einer Zeit,
«0 die bildende Kunst ihren Gipfel erreicht hatte, und wo in jebnArt derselben große Meister lebten. einer von denen , welche Franzl.»ach Frankreich kommen ließ, nm den Geschmack in den Künsten z"reformiren, sondern er gehörte auch zu den genialsten und originell-sten Kraftmenschen. Als er iin 58sten Jahre seines Alters wiederin seine Vaterstadt zurückgekehrt war, schrieb er sein an sonderbare»Abenteuern, mancherlei wunderbaren, immer selbst geschaffenen,Schicksalen reiches Leben. Diese Autvrbiograpbie eristirte bis gegendie Mitte des verflossene» Jahrhunderts bloß in Handschriften, weil