Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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dien-und das! Tüdmeer, und besteht aus zwei Theile», ««Mch deu»eigentlichen China und den Besitzungen der Mandschn,' -welche dasReich in d-.w Mitte des vorigen Jahrhunderts eroberten; Ersteresist an der Nord - und Westseite mit einer ungedeuern Mauer nmge-den, begrenft IZ Prooinzcn, und die Volksmenge ist vier unalauolichstark, indem sie «uf ungefähr 5Y Millionen bcr.chnet worden ist,und von Manchen noch weit starker angegeben wird. An letzteremgebdrt ein Theil der großen Tarrarei, Corea, Tunkin. ein Theilder Memgolei u. s. »v. Die Große wird auf 6y,ooo Quakratriiei»len, u,.,d mit der Provinz Leaotong außcrdalv der Mauer astf 8l,rooQuadrarmeilen (mit Lei, abhängigen Ländern auf 107 000 Quadrat-meilen) angegeben. Ueber die.Bevoltrrung gibt es die verschieden-sten Angaben: Narrow schätzt sie z. B. auf zzz Millionen , Sonniuinur auf etwa 200 Millionen. Eben so ist es mir den Einkünften,Narrow gibt solche zu 700 Millionen Gulden oder 1400 Millionenistvres an. De Guignes behauptet, sie betrage kaum die Hälfte.Ihre Landmacht soll nach der Chinesen Angaben 1,800,000 Mannbetragen. Aber auch dieß ist, wie die mehresten Angaben, übertrie-ben , und sie beträgt wahrscheinlich kaum die Hälfte. Die Produktesind sehr beträchtlich, der Ackerbau wird außerordentlich unterstützt,nnd die Europäer, die mit den Ch'.nesern in Verbindung stehen, kau-fen von ihnen besondere Seide, Schaf- und Baumwolle, roh sowohlals verfertigt, Thee, Porcellan, Nankin, Linnen (unter dcm Na-men Nankings in ganz Europa bekannt und beliebt) und andere Ar-tikel; jedoch erschweren die Cbinestr den Europäern den Handel un-gemein. Die Regierung, die zu Peking ihren Sitz bar, «st monar-chisch, erblich und uneingeschränkt, das Oberhaupt führt den Titeleines Kaisers. Staatsbeamte (zu denen auch Priester gerechnet wer-den) und Offiziere heißen beide Mandarine, un» haben den Rangüber die gemeinen Volksklaffen. Die Sprache und Schrift der Cbi-oeser sind unter allen bekannten beinahe die ichwersten. Sie bestehtaus lauter einsyibigen Worten und mehreren Dialekten; die Schriftist eine Art Bilderschrift; man schreibt mit Bildern und Tusche aufsehr seines Papier von oben nach unten. Die Religion der Chinesekist sehr verschieden. Die älteste ist die des Foht, eines der erstenMonarchen, den man für deu Sohn des Regenbogens ausgab, undenthält nur rohe Begriffe vvm Daseyn Gottes. Auf sie folgt die desLaokiun, welcher» gleich dem Epikur, Vergnügen zum höchste»Ziel des menschlichen Strebens machte. Kurz nach ihr entstand diedes Eonfuz. Dieser edle und berühmte Weltweise verbesserte (imtzten Jahrh, vor Chr. Geb.) die Begriffe von der Gottheit und ihrerVerehrung; empfahl besonders Moralität und Lebensweisheit, ent-hielt sich aber, so viel als möglich, aller höbern Spekulationen.Seine in vieler Rücksicht musterhafte Religion ist noch jezt in Chinadie allgemeinste, ungeachtet nicht nur die beiden vorigen noch gedul-det werden, sondern auch die Lehre des Dalai Lama die von denMandschu nach China gebracht worden ist. Der ungelehrte Theildes Volks lebt aber im tiefsten Aberglauben und fast ohne alle Relt-gion . Missionarien suchten seit dem Anfange des !?ten Jahrhun-derts die christliche Religion, wiewohl uicht ebne große Mühe, zu«erbreiten. Zwar haben die Chineser in nachahmungswerrhen An-stalten, so wie auch in der Staatsverfassung, den Künsten und Wis-senschaften, alle Völker Asiens von jeher bis auf die neuesten Zeitenübertrvffe»; auch kann man nicht iäugnen, daß viele Erfindungen,