Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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g. B. rik des SchießpulverS und eine Art der Buchhrwckerkunst, vonihnen weit früher als selbst von den Europäern gemacht worden sind:»stein sie blieben auf dem schon vor vielen Jahrhunderten erreichtenPunkten der Kultur stehen, aller Erfiudungsgeist ve« lor sich, undblos eine mechanische Industrie, die langst ihre Schöpferkraft verlor,war und ist noch rezt die Triebfeder ihrer Handlungen. Hierzu ge-sellt sich aber noch ein unerträglicher und beispielloser S tolz, denn dieCbioeser glauben in allen Dingen schon das Ziel err eicht zu haben,dliLen mir Verachtung auf jeden Nachbar und selbst auf den auf-geklärten Europäer herab; und ob sie gleich durch di e Missiouariendie Kenntnisse der Abendländer einiger Maßen schätz,:« gelernt ha-ben; so behaupten sie doch noch immer, daß sie allein mit zwei Au-gen und die Europäer nur mit einem Auge sähen, andere Völkeraber ganz blind waren. China, dieses auf 69,000 lLuadratnieitenglvß gelcbätzle Land, dem eS fast an keinerlei Produkten fehlt,und das auch sogar Ananas, Orangen rc. erzeugt, erlitt in denneuesten Kelten, namentlich r8oz, durch Empör»»,; außerordent-liche Erschütterungen. Kwak werß mau nicht, ob es mehr derschlechten Verwaltung der Mandarinen (die sich z ulezt so mäch-tig, wie ehedem die persischen Satrapen, oder neuerlich die türki-sche« Paschas, gemacht harten) oder einem verabredeten Plane zu-zuschreiben sey, die Herrschaft der Mandscku Tataren, deren Dyna-stie nun rüz Jahre in China regiert halte, zu stürzen, und dieNachkommen aus dem Geschlecht der Chinesischen Kaiser, die nochnicht ausgestorben sind, wieder auf den Thron zu bringen. Die Em-pörung breitete sich sehr weit aus, und es kam den r. Febr. rgoz zueinem entscheidenden Treffen zwischen den 90,000 Mann starkenRebellen und den kaiserlichen Truppen. Jene wurden geschlagen,dieHauptauführer hingerichtet; allein dessenungeachtet bleibt alles ingroßer Unsicherheit, »nd alles scheint auf eine Verdorbenheit undAuflösung der Staatsverwaltung hinzudeuten- Die Beschreibung von„Macartuey's Gesandtschaftsreise," kam in einem Prachtwerke inzwei Bänden in 4. und mit 44 Kupfern und Karten zu London r ?97heraus; auch ist diese Gesandtschaft außerdem noch von einem Au-genzeugen, Aeneas Anders»»; beschrieben worden.

Chinabaum, Fieberrindenbaum; dieser seiner vortreff-lichen Rinde wegen so berühmt gewordene Baum wächst lm König-reiche Peru, insvndeiheit unweit der Stadt Lora, aus einer 40 bis ;crMeilen langen Bergkette in großer Menge. Ehe man die Rinde inso großer Menge nach Europa führte, wuchsen die Chinabäume zueiner ansehnlichen Höhe und Dicke heran. Die Rinde, welche derschätzbarste Theil des Baumes ist, und Fieberrinde, peruanische Rin-de, auch Chinarinde heißt, wird vom Sept. bis in den Nov. von denBäumen abgeschält. Dies ist die Zeit, wo eS in der Heimath desChinabaums nicht regnet. Nach dem Abschälen stirbt zwar der rin-denlose Baum ab, aber aus der Wurzel treiben neue Strossen hervor.Eigentlich pflanzt sich der Baum durch Samen fort. Auf welche Artman zuerst die heilsamen Kräfte dieser Chinarinde kennen lernte, kannnicht nnt 0 ewißheit bestimmt werden. Nach einigen sollen die Perua-ner längst vor der Ankunft der Europäer in Amerika gewußt habe»,daß die Rinde dle Wechselstcber heilt, andere hingegen erzählen, daßJussien» der Reisegefährte Cvndaminens, die Eingeburuen erst mit.rhce« Wirkungen bakannk gemacht habe. In Europa ward die Chi-narinde dadurch bekannt,) daß der Cvrrigidor den Gebrauch derselbe«