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unkundig'» Republikaner nicht folgen konnte». Seht oft sprach mauim Convenr vv» der gänzlichen Niederlage der Chouans; und dochzeigten sie sich immer auf» neue, und fügten den Republikaner» be-trächtliche» Schade» zu. Da man sich uun endlich überzeugt hatte,daß mit Strenge durchaus nichts bewirkt worden könnte; so ver-suchte mau gütliche Unterhandlungen, gab für die sämmtliche» Auf-rudrer ein Amnesriedekret (im Dec. 1744), und schickte die Vvlks-revräsenrante» Deiaunay, Ruelle und Voller nach der Vendee.Ersterer starrere (im März 1795) Bericht über seine Sendung ab,rind machte zugleich die Erklärung bekannt, in welcher, außer denVendeern, auch die Cbouans dem Convenr Unterwürfigkeit angelobtdarren. Dessen ungeachtet kamen die völligen Friedensunterhand-lungen erst am 20.'Lxril i?yz zu Stande, da Eormatin, derHanptanfübrer der CbvuanS, erklärte, daß er von nun an die Waffenniederlegen und die einzige uutheilbare Republik «uerk nnen wüide.Nach solchen feierlichen Versprechungen konnte man kaum noch ander Sauer des Friedens zweifeln; und dessen ungcachtcr entdecktesich bald, das die Cbouans den Feindseligkeiten nur einstweilen ei»Ende gemacht harren, um sich indessen erholen und zu einem auoer-wettigen Angriff neue Kräfte schöpfen zu können. Man enthüllteihre Einrerstandmsse mit England und den Ausgewanderten, undnahm deswegen (am 25. Mai >?yz) den Hauptauführer CormatiN«eb r sieben andern seiner Gehülfen gefangen. Ein Prozeß wurdtgegen ihn in Paris instruirr; aber er wußte sich so geschickt zu vcr-tbeioigeu, und besonders demrklich zu machen, daß man von Seitender Republikaner nicht alle Bedingungen erfüllt, und daher den Frie-den zuerst übertreten habe, daß man sich begnügte ihn in das Gc-sänmiß zu Caen zu schicken. Für die Chouans war freilich sei»Verlust empfindlich; da sie mit ihm zugleich die übrigen Anführerverloren harren, so wurde es ihnen unmöglich, sehr thätig zu seyn.Sie streiften seitdem nur noch in kl'inen Haufen (beinahe wie imAnfange des Kr'eges) umher, hauptsächlich um zu rauben und zuplündern; allein die Klugheit und Tapferkeit des General Hoche,welcher das Oberkommando in den unruhigen Departements führte,vorzüglich aber die Beendigung der Revolution selbst machre auchdiesem Unwesen ei« Ende.
Chrestomathie, Sammlung auserlesener Stellen aus Bü-chern-
Chrie, die, erne rednerische Ausarbeitung nach einem bestimm-ten Anschnitt, welche uoch hie und da in Schulen und bei akademische»Prüfungen üblich ist.
Cbrisam, eigentlich clirism-i, das Weihöl, oder heil. Salb-öl, das am grünen Dvlmcrstage von einem katholische» Bischof be-reitet, und bei der Taufe, Firmung, Priesterweihe und legten Oc-lung gebraucht wird.
Christian der Siebente, König von Dänemark und Nor-wegen, geboren den 2g Jan. 174g, bestieg den Thron den iZ. Zau.1750, und vermählte sich in dem ersten Jahre seiner Regierung mitKaroline Mathilde, Prinzessin von England, mit der er das Zahr dar-auf den Kronprinzen Friedrich zeugte. Diesem Prinzen impfte in sei-ner frühsten Kindbett der Doktor Struensee die Blattern ein, undward nachher dessen Erzieher. Die Sorgfalt, mit der sich Struenseediesem Geschäfte widmete, verlangte, daß er öfters um die KöniginMathilde war, und erwarb ihm ihre Gunst, die ihn zu de» erste»