Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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«ach, im deutsche» Museum u. s. «. gestände» hatten, und fügtenoch uugedruckre hmzu, unter dem Titel: rbsnius o-nnl» su-^oid->„3, oder „Kämimiiche Werts des Waudsbccker Voten."Diese Sammlung besteht aus sieben Bande», wo in den fünf erjieuTheilen Kupferstiche und Viauett u von Chodvwiecki, Hvlzschnirke,Mufikalie» u. s. >v. sind, und wurde, zum wenigste» die drei erste»Theile, mit dem wärmten Beisalle aufgenommen. Man findet hierLieder, RomaNM, Ei gien, Kabeln, Sinngedichte, prosaische Auf-sätze, ,die Mit emauöer abwechseln. Alle tragen das Gepräge einerpopulären Lebensweisheit, uns suchen in einer naunlichen, gemeiu-verjtändllche», oft launigen und drolligen Sprache, (gleichsam ausdem Munde eines spaßt,asre» Sendbote»,) die Gesinnungen der Recht»schaffeuheir, äLohlrhäiigknt, 4-acerlandSlixpe, Ergebung in die gött-liche Kn^ung u. s w. zu empfehlen, und'durch Spott und Vorach-rung weder Ldorhe c- und Laster einzunehmen. In vielen Stuckenherrscht inn.gc Ein. sinouiig, gemnder Verstand, edle Denkart, Witzund Lann.. Als Kunstwerk betrachtet, mtchte indeß manches, inP:o>a und Verse«, kerne strenge'Knsikaushalrrn. Wenn auch die

Gründung' glucküm, und die Gedanken wahr find, so ist do v derPlan leiten ruf angelegt, und der Ausführung schadet manche rnarreStelle, Schimmer ohne Witz, Sonderbarkeit statt. Reichest, Pesfir»kickstet? ohne Laune, ja in einigen ist die Einlassung alles; Schaleohne Kern. Die Eltsioneu und Abkürzungen kleiner Wörter pndSalben, .je sich Eiamius zum Behüte der Volkssprache erlaubte,harre mau nicht so eigensinnig an ihm tadeln sollen; aber zu wün-sch u wäre, daß er im Ausdruck die Gränzen des Natürlichen undGemciven, des Populäre« und Niedrigen besser unterschieben, undseiner Sprach« etwas mehr Feinheit und Gewandtheit gegeben habenmochte. Echo» in einigen ältern Aufsahen bemerkte man einenHang zur sogenannten gebeimen Weisheit, eine» Geist derMohik welcher dunkeln Gefühlen so gern die reine Vernnnftwahr-h lt anfopferr; und in dieser frühern Richtung seines VergaNdeSmag auch wohl der entfernte Grund der Erscheinung liefen, baßClaudius, der sonst so wann für Toleranz, Preßsreihett und Auf-klärung sprach, nachher einen entgegengeseztea Ton anstimmte. Meh-rere seiner Lieder find von unsern besten Lonlnnsticrn i» Musik ge-feit und allgemein verbreitet; ein Beweis, daß er den Volkstonglücklich getroffen haben muß Unabhängig in seine» Verb».kniffen,einfach und gmigfim zu Hause, liebenswürdig iu Gesellschaft, ver-lebt er ein heiteres und geachtetes Alter. 1812 wurde ein »euer,und also der achre Theil seiner Werke angekündigt.

Claudius, Tiber, Römischer Kaiser, Bruderssohn des Germa-niens, von Drusus, gtborc» zu Lyon, ro Jahre vor Christi Geburt»folgte dem Callgirl», seines Vaters Bruder, im Jahr Christi 40, inder Regierung Kränklich und schwachkopftg, war er am kaiserlichenHose allgem.in verspottet worden, und stand auch als Imperator im-mer unter fremder Leitung. Va ierla Messalina, seine Gemah-lin, und Narcissus, sein Günstling, lenkten ihn, wie ihre Wollust,Habsucht und Herrschsucht es forderten, r.emter und Vorrechte wurdendem Meistbietenden verlaust. Dennoch war diese Serailregicrunganowärrs glücklich. Unter Claudius erhielten näuilich die Römer dieersten festen Besitzungen in Britannien; sie nahmen die Insel VectiS( Light) und Kamalodunum (Maldon) ein, und zr erhielt OminSScgpnla den Vrittischen Heroen Karacsaiuö gefangen. Auch wußte