Com z
auch die strengste Critik nichts anhaben kann, allein alle diese erlang»teu Fähigkeiten gewähren nur Auspcüche aus den Titel eines ein-sichtsvollen Harmvnisten. Wenn man in der Composition nichtMittel imt Zweck veripechselt: so bat das Gebiet derielben einen sehrwecken Umfang. A,s die «rsten und unentbebrlichsten Mittel diesesGebiet nur festem Fuß betreten zu können, kan man eine Kennt-niß alles küssen ansehen, was sich unter dce Rubrik des reinen Sat-zes ecassifizue» laßt: oie Lehre von Melodie, Harmonie,Hehprhinus, Generalbaß der Fuge des Canons und dop-pelten C on tra-Puncts. Mit d.esen wissenschaftlichen und znrLv>,»Position nothwendigen, theoretischen Fächern < welche die Kunstsich harmon sch richtig und mit Mainngsaltigkeit auszudrücken, leh-re», ab,r über die eigentlichen Mutet zur Erreichung des Zweck-der Eompysiuvn lehr wenig enthalt,», ist zwar sebk viel, aber beiweit,« noch nicht alles gethan. Die hieber noch eliischlagendeu, wis-senschaftliche» Theile müss n aus fthr entlegene» Gebieten zusam-mengetragen werden-. So ist z. B., für die Composition des Ge-sanges nvtbwendlg: vollkoinmene Kenntniß der Sprache überhaupt,Richtigkeit der Begriffe von Accent, Deklamation n. s.w.Jn Beziehuug «ufJnstrumental-Musik: Kenntniß der Naturund Wirkung jedes Instruments, von dem man G brauch machenwill, d.ssen T.mperaim - Umfang von Tönen, Bcrbältntsse seinerTonarten gegen d,e übrige» u. s. w. So kräftig nun zwar dieseKenntniß und Hülfsmittel in Bereinigung mit jenen wirken können;st ertheilen sie hoch aber »inem Tonstuck immer »och »ichs Seele undCharakter. Die Beftroerun« dieses Umstandes wird nur durch dieunmittelbare Beibulke der gütigen Natur bewirkt, und diese Beihülfebestehet hauptsächlich tn ecn m feinen und richtigen Gefükle, einerfeurig,n Embtldunaskra't und in Geschmecdigkeit des Eharacters,sich cu o,u und leueu Alfecr mct Leichtigkeit v cs tzen zu können.Um d.rses letztet, aber in B.jiehuag auf glückliche Uebertragung der-ieldeu vermögend zu seyn, müssen diese Effecten ickon m der Seele"ks Compoulsten gelegen haben und nur durch den geaenwarligcn«all ange^Mt worden seyn, und will mau dieses wiederum anneh-me», w ,eij.t es eine, schon im frühern Aller aehabke Bildung,zweckmäßigen Umgang und Vertraulichkeit mit mannigfaltigen Si»knatmnen «u« oee nttlicheu Welt voraus.
Komp ost. M,,chung von Erde oder Mergel - Arten mir demAbfall von achteren ober Pflanzen: etn sehr gvter Dünger; in Fel-lenberg» Landwlrthschast zu Hoswyi besonders aagewandr. Dann,ganz eingemachtes Kram oder Obst, um es vor Fäulinß uno Frost zuverwahren; man nennt es un gemeinen Leben auch Komst.
Evmpsie, zu ccnem festen Teige zubereitetes Sbji, z. B. Aepfel-compote, Aepfeemuß, aber nicht flüssig, sondern in dicker, festerCub,<anz.
. Cvmpreß, zusammengepreßt, gedrängt. Evmpresse istAn zusammengeschlagenes Läppchen, das die Wniivarzte unrer denverband legen, damit dieser, ohne zu drücken, fester angezogen wer-Am kann; e'lne Baulche, oder ein Bauschchen. Compressibel,^«s sich zusanimendtucken läßt; z. B. das Wachs. Com Pression''»s Ausammendluckeu, Eompressions wasch ine ist ein Werk-i«ug, um elastische Flüssigkeiten z» verdichten. Evmprimiren,ouiammcndrücken, zusammenpressen.