Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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legten, erklärte --er. si 4 gegen die Berbesserungsplane, «ud adresstrte1787 zwei Memoiren, ,eines an die Notablen, und das andere anden König über die Gefahr, welche-die Monarchie liefe. Er leistetenichts destomentger 1740 den Bürgereid. 174z ward er in demDekret begriffen, das in Betreff der in Frankreich gebliebenen Bour-dons gegeben wurde. Man brachte ihn nach Marseille auf dasFort St. Jean in Verwahrung. Als seine Untersuchung vollendet»md er losgesprochen war, ,uchte er vergebens um die Erlaubniß an,sich in einen Iraluinischen Staat zurückziehen zu dürfen, der mitFrankreich im Frieden wäre. Nach dem 4. Lhermidvr-gestand ibmder Konvent einige Unterstützung au Geld zu. Im September 174.7,«ack der Revolution vom 18. Fruccidor, ainq er in Gemäßbeit einesGesetzes, das alle Bourbons aus den Gränzen Frankreichs verwies,«ach Spanien,.wo er seitdem fortwährend in Barcellork blieb, bis1808 die Revolution sthn auch von dort verscheuchte. Er--geneß vonder Franz. Regierung aus dem Ertrage seiner Güter eine Pensionvon 25,000 Livres.

- Eontiguität, das Aneinaudergränzen, die Gemeinschaft derGränze, z. B. zweier Lander.

Continenr> der, ein Wort, das-heut zu Tage sehr oft ge-braucht wird, um damit das feste Land, im Gegensatz von denSeemächten, zu bezeichnen.

Eonriueutal-System nennt man das, nach den Grund-sätzen des Französischen Labinets eingerichtete, Verfahren der Siaa-ten auf dem festen Lande von Europa in Beziehung auf das. Mer-kaukilsystem Englands. Nur die Vergangenheit erklärt hier dieGegenwart. Ohne die eigenthümlichen Interessen Frankreichs undEnglands, das Streben beider Staaten und den Stand derselbengegen einander schon aus früherer Zeit zu kennen, ist es nicht mög,istch, jene Grundsätze und jenes Verfahre» zu beurtheilen, und zuverstehen was unter unsern Augen vorging.

England, durch seine geographische Lage von dem Continent Eu-ropas abgetrennt, hatte zwei Quelle» von National- und Staats-Reichtdum, Ackerbau und Handel. Jahrhunderte lang beschränkte«s sich auf den ersten, und schon war der Welthandel nach derMeide in den Händen der Venetianer, Genueser, der Hanseestädte,Portugals, Spaniens und Hollands gewesen, als Englands Ma-rine Schiffahrr und Handel nur noch sehr unbedeutend waren. Der»nfanqspmict der Aufnahme des brittiichen Handels, war unterüMsaberhs Regierunq, unter welcher noch England kaum 55 Schiffehatte, von denen das größte nicht einem jetzigen vom vierten Rangegleich kam. Eine unter Cromwell auSgeferriate Acte wurde dasPalladium der brittischen Schiffahrt. Dieser Protector hatte be-merkt. die Freiheit, welche die Ausländer hatten, Waaren aus ih-ren Landern nach England zu führen, habe zur Folge, daß ein gro-ßer Tbcil des britkischen Handels in den Händen der Ausländersey, und ließ dem zu Folge eine Bill durchgehen, welche den Hol-ländern die Einfuhr aller Waaren untersagte, die nicht Produkteihres Landes und ihrer Fabriken wären. Noch weiter gingKarl U-, der 1S62 eine Schiffabrtsacke publiciren ließ, die alleFremden von der Handlung ausschloß, welche brittüche Unterthanentreiben könnten. Seit dieser Zeit-ward Englands Schiffahrt immerbedeutender, seine Marine wuchs, in den Manufacmren erwachteher Geist der Betriebsamkeit, und der Handel breitete sich mehr