Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
Seite
32
JPEG-Download
 

zs E. o a

rohr W Otaheiti,,he» Flachs von Neuseeland, und schon Cool gab-die Zdee zu eimr Njederlassnng, auf dem Continent von Australien,die, auf die sichere Basis des Ackerbaus gegründet, reichen Lohn ver-sprach. Unter allen hleftn.Umständt-n wendete sich der ganze Geist dervrittischrn Nation und Regierung immer mehr auf den Handel, undmachte die Sorge für die Cvlonicen zu einem Hauptgegenstande, der.hinwiederum unablässige Sorge für die Seemacht erforderte, durchwelche Britannien nicht nur die überwiegende Macht unter, den Eolo»nialstaaten geiyorden ivar, sondern auch im Europäische« Staateas-?sienr einen.bedeutenden Mang und,Einfluß «ballen batre,.

Nicht.obne-Neid und Eiferiiichp.batleu ankere Nationen gesehen»p.ie jene, welche-des>Heebavv«ls-sich bemächtigt harten, immer -rei-cher ivarde», Begreiflich, daß auch sie an einem solchen Glück Antheilzu nehmen wünschten. Kein Staar des Europäischen Cookinendswünschte dies mehr als Frankreich, einst der mächtigste, der. Suropäi-.scheu Staaten, und auch nachher stets noch der. ersten «iner^ Im.Zeitalter Ludwigs XlV. (ibSr-^^oo), wo er wieder vorwaltendin Europa wurde , schuf ihm das Genie Eolberts auch Mannsaetnren,Handel, Colon>ea. Häfen, Kanäle- eine mächtige Marine, undsiellte ihn in die Reibe der ersten HandUsmächke. In Westindieflwurde ein Französisches Eolvnialsystem begründet, und eine .Westin-dische Handelscompagnie errichtet. Frankreich kam in den wichtigenBesitz von St- Doming», und suchte sich auch Lheilnabme an demÖftindjschen Handel zu verschaffen , wozu noch eben hinlänglicherSpielraum übrig war. Einmal in die Reihe der Eolvuiatstaareneingetreten, wollte es auch nicht wieder heraustreten».kam aber da-durch, bei der geographischen Verflechtung seiner mit den brittischenBesitzungen, in «naufbörliche Rivalität mit Britannien, die meistzum Nachtheil Frankreichs ausfiel- Nur in Westindien war ea,trotz manchen Verlustes, glücklicher, indem das einzige.Domingo ei-ne» überwiegenden Ersatz gab.

Auf solche,Weise wurde der Grund zur Rivalität zwischen Frank-reich und England gelegt. Zwischen den übrigen seefahrende» undhandelnden Colvnialstaaten Europen's fand diese zwar auch statt,denn man findet ein wechselseitiges Streben Aller, sich den Marktzu verderben; allein zwischen diesen beiden Staaten wurde sie blei-bend; weil diese immer mehr sich Koben, während die übrigen früher»der später unbedeutend gegen diese wurden. Als England seinenHandel und seine Seemacht so hoch getrieben hatte, daß es unmög-lich schien ihn höher zu treiben, und nun aus allen Vorfällen Vor-theile zog, ward es von Frankreich beschuldigt, seine Politik zielenur dahin ab, den Handel aller Nationen völlig zu Grunde zu rich-ten, und bei allen seine» Kriegen keinen andern Zweck zu haben alsdiesen. Gewiß ist's, daß es ein Hauptaugenmerk Englands war,Frankreich auf einen bloßen Passivhandcl einzuschränken, und diein England 174Y errichtete antigallicanische Societät be-zeugt zur Gnüge Englands Gesinnungen gegen Frankreich, welchesnicht ohne Grund ein beständiges Misrrauen gegen England nährte,dem keine Handelsverträge abhelfen konnten, und einen Neid, derin eben dem Grade wuchs als Englands Handel stieg. Hierdurchwurde der Geist, der Europäischen Politik völlig umgeschaffen: undindem auch die übrigen Mächte Europa's auf irgend eine Weise An-theil an drni großen Welthandel zu nehmen trachteten, sah man sel-