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Cosse' 97
mildcr regierte, sobald er seine Herrschaft gesichert sah. Handel und«adttkeu kamen «nker seiner Regierung in schönsten Flor, die Wohl-habenheit des Lande« nalnnjzu, er führte gute 'Lerrheidlaungsanstal-ren zu See und Land aus, erweiterte das Gebier des Staates durchvag Furstenthum Piombino, welches ibm KarlV. um 200,000 ThalerEtat, und ließ sich von Spanien m>t der Republik Siena belehnen,um die Tvskanischen Küsten gegen die Türkischen Korsaren zu sichern,errichtete er rzsi den Orden des best. Skrphanus. Für Wissenschaftuud Kunst war er nicht minder thätig; er ist d.r Stifter der Aka-demie von Pisa. Papst Piu« V. ernannte ihn i ;üy znni Gioßbcrzogvon Toskaua und sandte ihm eine goldene Krone zu. So dcgninrdenn mit ihm, als Cosinus l-, die Reibe der Großherzöge von Tos»t^na, welche sich nach fast zwei Jahrhunderten auf dem KaiserthroneDeutschlands sahen. In dieser Reihe finden wir noch einen Cosinus' ^Cvgmv t- starb rz? 4 >
von) bekannter unter dem Namen „Marschall vonwar der Eolm des Rene' de Cosse', Herrn von Brissac in«-^"L x .lkenmeistero von Frankreich, von Charlotte de Gouf-nin,',r b"re mit vielem Glück in den Neapolitanischen und Pie-Bregen und zeichnete sich vvrzüalich aus i»e,m Siege von(1541)' dem er als Oberster der Französischen Infanterie. wo er mit einem P.guenschlaae verwnndet wurde. Der" Hkiiirich von Frankreich rief voll Bewunderung seines Mu-'eh nicht der Dauphin von Frankreich, so möchtelötirae seyn!" Als nachheriger General der leichten Fran-
ks Kavallerie erfüllte er seinen Posten mit solcher Auszeichnung,erste» Edelleute des Reichs und sehst die Prinzen in seinersich ft,r den Krieg bilden wollten. Als Kaiser Karl V. izgz^ belagern wollte , warf Brissac ihn dreimal zurück und ver-,-.Wü>e sich, trotz des übermächtigen Feindes, mit Franz /. der miri- 6 bei Vitrv stand. Der Monarch schloß ihn in st ine Arme,
. n aus seinem eigenen Poc-ste trinken und machce ihn zni» Rit-.„ sslnes Ordens. Nach niedrer» andern großen Thaten, wofür er, Würde eines Großmeisters der Ariillirie von Frankreich
Jwhnt worden war, sandte ihn Heinrich lt. als Botschafter an den^"ster, um den Frieden zu unterhandeln. Hier bewies er sich alsfW guter Politiker, und erwarb sich dadurch das Gouvernement vonp"Monl und den Marschallsstab von Frankreich <1550). Bei seineruakunst in Turin stellte er die militärische Disciplin wieder her, rot-27 dje ejngeschlichenen Mißbrauche aus und lehrte die SoldatenSubordination. Er unternützte die Prinzen von Parma und Ig M-«ndvla gegen die feindlichen Generale, Ferdinand von Gonzagg undvon Albs. Er ichlug diese bei mehrern Gelegenheiten, ohne, W,. Nachtheil gewesen zu seyn. Als Gouverneur der
wMole ging er nach Frankreich zurück und leistete dieser Provinz dietz-, ^gstrn Dienste. Wie er denn auch an der Wegnahme von Havre-die,r (1562) u„h Gewinn deS Kampfs ber Chalons gegen
fein ,, vielen Anrheil hatte. Brissac war klein und äußerst
sac >- '^"vt gebaut, die Damen nannten ihn nur „den sch-vcuBris-sonbe,» sagt, daß die Herzogin von Valentinvis ibm ihre be-Zum geschenkt und daß Heinrich U. ihn bloß aus Eifersucht
eine «H^raliieurenanr in Italien ernannt habe. Man erzählt sichaukev ^ Iüge zu seinem Lobe, und wir beben einige aus, da sie,°°"' 2 öerche der Uutderhalcung, am besten den Mann bezeich-«.onv.Lex. Zweiter Band. G