Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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dckunst); Griechische Künstler harten daher vielfache Veranlassung,

«uir diese Steine mit ihrem Schönheitssinn und Kunstgeuie zu >e-zeiidnen. Weit hinter den Griechische» Künstlern titelnn hierin dieRömischen zurück; reiche Römer aber waren die er,um, welche vonselchen Steinen Sammlungen anlegten. Scaurns, des Svila SUef-svbn, machte den Anfang (IKin.H. b>l. 57. 5.); der große Pom-Vejus brachte des Mithridaces Sammlung nach Rom und stellte siel»> Kapitel auf; eine ungleich größere Cäsar im Tempel der VenusGemkrir, und, unter August, nachher M- Marccllus, im Tempeldes Palalinischen Apollo. In neuern Zeilen weeteiferlen die edel«Fürstenhäuser Italiens, auch diese Kunstschätze um sich zu versammeln.Das Haas Gonzaga legte die erste Dactyliorhek an, ihm solare daSSans Este zu Moden«, das Haus Fainese, und in Florenz aus demHanse der Medici Lorenzo der Prächtige. Die Steine, die er desaß,letzt in mehrere Cabinette zerstreut, sind doch noch kennbar, indemrvrenzo die Gewohnheit batte, sie mit b.or., oder äs lVl., oderauch bloß IVl bezeichnen zu lassen. Seine Sammlung wurde zerstört,von den McdiciS aber eine neue angelegt, der Grund zur jetzigenülvrenlmischen, d. h. der beträchtlichsten von allen, denn sie enthältgegen 4000 Steine. I„ Rom entstände» erst unter Papst Julius tl.und Leo X., und nur unbedeutende, Sammlungen. Mari« P.ccolo-"ttiil, ein Römischer Prälat, hatte hier die beste, und Lucio Odes-calchi, nachher Duca di Bragiani, die der Königin Christin»vvn Echwedin. Späterhin hatte Rom die Sammlungen in derjapanischen Bibliothek (mehr durch Anfall als Plan znsammengc-lm Palast Barbarini und Scrozzi (Meisterwerke enthaltend;äV " Petersburg), und noch jetzt zeichnen sich anS die demässuvmbinv gehörige Ludovisische Sammlung nnd die oeSKardi-nals Borgn, zu Vcllerri, berühmt dusch ibreAegvptischenStcinc und«caravaen. Neapel bacschöne geschnittene Steine imCabinec zu Portierund ;» Capv di Monre. Au Calanca in Sicilien brachte der Prinzmscari^eiue große Sammlung von lauter einzeln in Sicilien gefun-venen »leinen zusammen. Die übrigen Länder Europa'- vernach-Mlügten ebenfalls diese Sammlungen nicht. In Frankreich wurdedie erste bereits unter Franz I- angelegt, in den bürgerlichen Krie-gn aber wieder zeräreut. Den Fonds zu, der istzigen sehr merkwür-dige» des Antik nkabinetS der kaiserlichen Bibliothek legte Louvoisunter Ludwig XIV- Eine gute Sammlung war die des HerzoqS vonOrleanS, die ihm als Erbschaft aus der Pfalz zufiel. AußerdemNiedrere Sammluvgen von Particuliers. Mcbrcre berühmte Samm-iungen hat England, Sie der Herzöge von Bcßborcngh, Devonshire,>"iile, Bedfort und Matldorough. Au« in Deutschland fehlt > Sdaran Jn SanSsouci sind mehrere Sammlungen vereinigt, nn-, er diesen die durch WinkelmannS Beschreibnna so berühmte vonvsssiel^tzlosch. Win, hat ein eigenes Gemmencabinct; die DreS-ist iilcht bedeutend; einige gute Steine besitzt dieob/» ä» Leipzig. Die Sammlung zu Kassel ist zahlreich,

ebens^bdEend; schöne Stücke besitzt München. UebrigenS vierdes A b manche Privarsammluna. In Holland war das Cabinet^vx,"">zeu von Oranien bedeutend. Im königlichen Schlosse zuStein-, st'bt man einige Gefäße mit eingelegten a. >»,ntt iunsebnl n,"' ""d St. Petersditkg hat außer der von Zeit zu Zeit sn-Iva kaiierlichen, deren Katalog der gelehrte Archäo-

a-'Köuler verö rtigr hat, an der des Grase» PoniarowskiLonv.c-ep. ZwcirerBnnd. 5 ?