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eine Lcr reichste». Z" der kaiserliche» ist die des berühmten Stein-schneiders Natter die Grundlage. Um entfernte Kum freunde anLeu, zierlichen und siuureichen oder auch bloß merkwürdigen Bild-merks dieser Steine Antheil nehme» zu lasse», hat man zwei Mittelgewählt. Kupferstich und Andruck. Außer Vene», welche n»keinzelne solche Bildwerke durch Kupferstich bekannt machren, halte»hie meisten die Absicht, entweder alle Bildwerke von Einer Art znsaw-uienzustellen, oder die eines ganzen Eabincis zu li.fir». Pildw-rke ei-ner gewissen Art stellten zusammen Vellori, Bildnisse». Philosophenr>. a.; Chiflet AbraraS; Gori Eleine mit Sterne»; Kicvronl 'Steine mir 2»schristen; Stosch Steine mit den Namen der Künst-ler. Abbildungen ganzer Sammlnngcn lieferten Gori in dem lVl»-»SNIN klorenrinurri; Wicar und Mongez in der Gallerte vo»Florenz; Mariette von der ehemaligen königlichen Französische»,lge blond und Lachanr von der des Herzogs von Orlcaus; Eckhelvon der Wiener. Außerdem gehören hicher das IVl»-eum ,1'Ockos-oLleNi. die Cabinels von Grav.Ue, Stosch, Bossi, des 5?erzogö !von Marlborongh. Wie schön aber auch mehrere dieser Abbildungensind. so gebührt doch den Abdrücken der Vorzug. Man hat ebenfallsmehrere Sammlungen solcher Abdrucke, die man auch milden Na- !
rnen der Dactyliotheken zu bezeichnen pflegt, z. B. die LippertM i
Dactyliothek. Sie. so wie die dazu verftriigten Kataloge und Be- ischreibungcn, sind ein wichtiges Hülfsmittel für das Studium diesesAweigS der Antike. S. hierüber P a st e. i
Dactylologie oder Dacty lvnomie, ist die Kunst, an de» 'Fingern zu rechnen, und im wettern Sinn die Finaersprache, od<k ^ >
die Kunst, au den Fingern seine Gedanken auszudrücken. '
Dacrylus. Daktylisch. Daciylos beißt im Griechisches >Finger, und man bat b'esen Namen einem metrischen Fuße (s. Fuß) rgegeben, weil er, wie der Finger. aus einem langen und zwei kür-zeren Gliedern besteht. Ein dreisylbigcs Wort, dessen erste Syl" -lang, die beiden folgenden kurz sind, gibt einen Dacrylus. z. E-' '
lieblicher, friedlicher. Man kann diesen metrischen Fuß de" >Fingerschlag nennen. Da es für alle Dichter Gesetz ist. Kla»- <und Bewegung des Verses dem Ausdruck des Gedankens anzuschm»- jgen. so ist es nicht gleichgültig, die Cbarakrcristlk der metrische" tFüße zu kennen. Der Dactylus hat etwas Rasches, Forteilende», !Sprungartiges. Darum wird der daktylische Vers in allen Fälle» kgebraucht, wo dieß auszudrücken ist, z. B. von einem den Bemherabrollcndcn Steine: :
Hurtig hinab mit Gepolter entrollte der tückische Marmor. j
Der dactylische Vers ist daher in Hinsicht auf Ausdruck der ;
Pfindung der Vers der muntern, tanzenden Freude, kommt w" )dem Walzer überein. kann aber auch für einen heftigen Schwer» rgebraucht werden. Im Hera Meter, mit Spondeeu gewischt, erscholl» :er gemäßigter. . , j
Dädalien, Dädalvs. Man nennt ganz gegliederte Fttl"" ^
ren oder Bilder, die mit den Füßen in fortschreitender Beweg»»» ,
sind, dädalische Figuren, Dädalien, Dädali. Woher m !diese Benennung haben, darüber ist man nicht einig. Winkeln,«»?- ?dem Palävhatus und Diodvr folgend, sagt: „ Dädalns fing an, v>-unterste Hälfte der Hermen in Gestalt der Beine völlig von eiiiand^ gzu sondern, und von ihm sollen die ersten Statuen den Namendali bekommen haben." Nach Paiisanias hingegen erhielt Dädam» ^