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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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seinen Namen von jenen Gtatüen (der Name dieser käme dann vondäballern, d. h. künstlich ausarbeit >>). Die gewöhnliche Mei-nung ist, daß Dädalus zuern an een Starüen di, ^chokelaemrfvrtschre.tend gemache habe (woraus st» die Sage erklärt, si ne Sta-tüen hätt,n sich bewegt), da alle früheren Bfldban.r die BildiauftnMit niederhängenden, von den Seilen und in der Mitte nicht abge-theilten Aermen und Füßen gebildet, wie die mumienartigen Slg-tüen der Aegvpter. Die AuSiage des Pavian,as dürfte ein beson-deres Gewicht durch Bdttigers sinnreiche Hypothese e,halten, daßDäoaiu« nicht ein Eigenname, sondern ein G- meinname aller erste«Architekten, Metallurgen und Bildschnitzer in der Griechischen Vor-tvelt s-y, also überhaupt eine» Äunsimcnschen bezeichne (-Andeu-tungen zu 24 Borles. üb. d. Archäol. Dresd. ,806. L. 48).Jede Kunst pflanzt sich im Anb.gnm nur IM Famili. «kreise fort, unddie Schüler werden auch Söhne genannt. Ho k nnen auch die Alteneine KünsUerfamilie beS DädaluS: Talos, Perdic, DipouoS, Skvl-US v. a. Nach der gewöhnlichen Meinung lebte er drei Meu-schcnalier vor dem Trojanisch.-» Kriege, und war ein Künstler vonausgezeichneten Tastutnr in Architektur, Bildhauerei, Smn-schneidekunst, auch Erfinder mehrerer dazu nöthig, n Werkzeuge.Als Bildhauer arbeitete er in Holz, denn aus Stein zu hauen ver-stand man damals noch nicht, und war der Erste, der seinen Bil-der» geöffnete Aug.» gab .und die Beine von einander sonderte.Dieß ihar er in Athen; in Kreta erbaute er das berühmte Labyrinth,verkert.gte für Arjadne, d-S Minos Tochter, eine Gruppe, Tänzerund Tänzer»,,,, n, aus weißem Stein, «ber auch für Pasipdae, ve»Miuvö Gemahlin, die beruchrigle hölzerne Kuh, wodurch sie >brUnnatürliches Gelüste zu einem Skier befriedigte, und den Gemahlmit dem stierhalipiigeu Mmotaurvs beschenkte. M'-t seinem SvdneIkaros eingekerkert. sann er auf Mittel zur Flucht. Die Flügel auSLeinwand mit Wachs befestigt, die dem allzubocd strebenden Ikarosden Tod bracht n, wodurch das Jkarische Meer den Namen l°ll er-halten baden, sind aädetannt. Däbalos selbst gelangte glücklich nachEreilten. Daß bier an« m. hrcren Saaen ei» Ganzes zusanim nge-sloffen sey, wozu die Dädali Knnstmenschen, V.ranlasiung gaben,ist nur allz-i glaublich. Nimmt man Böttiarrs Hvpvthese, und dreVerbreitung -iner Kunstschule an. so dürfte sich hieraus mancheSpur der frühesten Kuiisttestrebnnqen entwickeln lass n.

Dämmerung mnnt man das schwache Licht, welches dreEvane einige Aeic vor ibrem Aufgange n»d now einiae Zeit nachihrem Untergänge in dem Lnftkreise verbreitet. Der üustkrels fängtdre Sonnenstrahlen auf, hrickt und wirft sie vermittelst der in ihmmusebenden Dünste und Wolken aus noch unbeleuchtete Theile deri-.rde. Die Moracndämmerung sängt an und die Ab nddäwmerungauf, wenn die Sonne eine senkrechte Tieft von etwa >8 Grn-dem Horizont.- erreicht hat. Diese 18 Grade mach n näm-«G ven Sehnngsbog.n der kleinsten Sterne aus, d. h. wenn diebieft Liefe bar, so werden die kleinsten Sr rne eine», gewvbn-ünien A»ae sichtbar oder es ist völlig dunkel. Die Dauer der-vaninierunH ^ (>h>^ verschiede«. In den Ländern „vier dem Aequa-, xi??drr die Dämmerung an den Lagen der Nachkglejcbe l Stunde^'""ten. und wird desto länaer, je mehr sich die Sonne vvmentfernt. Unter den Pole« der Erde, wo <> Monate langund ü Monate lang Nacht ist, dauert die Abenddämmerung fast

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