Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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Rehemia verhallte bereits die Stimme der Prophet, n, an die Stllleder Lehrer traten Gelehrte, Studium und Spekulation begann, Volks-Slaube und Philosophie trennten sich, Und die Philosophen seihst:theilten sich in mehrere Sekten. Den orrkodoren Pharisäern standenLegen «der die her.iodoreii Sadducäer und Essäer, und kein Hohec-priestcr und kein Sanh-drin vermochten zu verhindern, daß nicht auchdas Volk (dem schon die Samaritaner gegen über standen) i» dieseParteien sich gelheilt hätte. So stand es, als Christus auftrat.Pythagoräische „»d Platonische Philosophie mit Orientalischen ver-schmolzen, kakrx,, bereits den Keim entwickelt, der in der Helleni-stischen Philosophie der Juden sich ausbildete, und ein Kabbal Is-mus stand, von den feinsten Köpfen der Vativn gehegt, neben der

Stadbine»-Philosophie. I» Hu,ficht auf die Geisteclebre bemerktMan, daß der Ausdruck Dämon und dämonisch im Sui» eines bösenplagenden Geistes bestimmter hervortritt. Hieraus cntjprai,-öen nun jene Begriffe von Dämonen als Geister böstr Mensche», die>n den Leib Anderer fahren und sie plagen, und von den Mitteln ta-Aezen, z. B. von Wuiiderkrauter», wodurch man diese Dämonenaustrcibe» könne. So bds erscheinen die Dämonen als ilntergersteceine« Persischen Satanas, eines leidenschaftlichen, feindseligen, bos-haften , Menschen folternden und marternden Plagegeistes. Anderer-seits war ein Ausspruch Christi (Matth. rh, 10.) Veranlassung zurAnnahme des Satzes, daß ein Cugel jedem Menschen als Schlitzgeist:.»"gegeben sey. Die christlichen Schriftsteller machten jene bo>e Bc--

Angelvlvgie, b.z»r Lehre von gurrn Cnaeln, uno Dämono-logie, Lebre von bösen Engeln- Bei dieser weiteren Auvölldungoder verschmolz in dem Ebnstianismus jüdische und gncchisch ^ vhuo-svpblsche Vorstelln,igsart oft wundersam in einander. Wrc PlatonsMvkhuü euie unerschöpfliche Quelle für die Nenplatomker, murreer es auch für die Kirchenvater, »nd die christliche Dogmatik, rieMan hi,r mit Recht vom Cbristenthume unterscheidet, wurde derPunkt, in weichen, alle Zweige der Dämonologie des Or,r»tp undOccidenls sich vereinigte». Oier «bcr ist auch der Punkt sur uns,biese Materie abzubrechen, um sie unter den Artikeln Enget undTeufel weiter sortzufübreu. Von einer eigenen Dämonologie, vsttder uns die Dichter öfters unterhalten, s. Gadalis. ,

, .Daendels, Holländischer Geucral, stüchtetc sich bei der Reve-mtio» >788 nach Frankreich. Düinourjez stellte ihn als Oberstneutc-uank j» seiner Srpeditio» gegen Holland I7yz und au- Da-mals dieute er als Brigavegcneral i» der Division, welche Morran^"'maiidirte, u»,d krug den 2ü. April zur Einnahme von Cvurtray,1, wie ben lo., ii. und >2- Mai zu den Siegen bei ^cnrna,, Emrr-""d Jngeimünster bei; und nach mehreren fruchtlosen Versuchenw"'"ire,tc er sich den 2g. December der Insel Bommel u.,d desAndre', verfolgte den Feind bis jenseits der Waal, und nahm»?>e Kanonen und viele Gefangene- Den 20. ^niu l7<)5wieder als Ge»erallieute»a»c in Dienste seines Vaterlandes.

2>'de >797 beaünstiqte er die Veränderungen, welche die Ernch-rung des Vatavischen Dilcktviinms herbeiführte. Als den 22 . Jan.die republikanische Partei, »ach neu erhaltenem Zuwachs, d,e

lvnstttuirenden Autoritäten erneuerte und ihre Parteigänger dazu