Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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uz Däm

Tbron wird umgeben von den obersten sieben Der» 6 , den Fürstendes Bösen, und eine zahllose Menge nieder, r D-ws sieden unter idnenwie die Zzeds unter den Amschaspaads In ungushorlichein Streiteuncer einander lind Ormuzd's und Ahrimans Reiche; «der einst wirdAbriman bester; das Reich der F nnerniß hört gänzlich aus.Leeren hat überz ugcnd dargekban, daß diese Ideale nach den Ver-fassungen kopirt sey-n, die den Asiatischen Monarchien eigen sind,aber alles sichrbar mvdrficirt nach dem üokal, wo, und den Zeilum-ständni unt, r welchen der Gesetzgeber und Religionsstifter änfirat.Allein er bl!,b nicht bloß der d osen allgemunen Begriffen sieben,sondern übertrug sie auf einzelne Haltungen von Wesin. Alle ver-nünftige und unvernünftige, lebende und leblose Wesen qehörren zueinem j. n-r Rcr^e; die reinen Menschen, Thiere und Gewächse zuOrwuzd's, die unreinen (giftigen, schädlichen) zu Ahrimans Reich«

Aus dies. Weift war die Dämonologie m Parsismns z» einer Aus-dehnung gediehen und in einen ivstmialilcheg Juiamm nbang ge^bracht, w:e man sie anderwärts nicht kannte, üv Horn (biblischeGnosis) Recht bade, daß die Aegyprer von den Parsen entlehnt ha- ^

den, kann hier nicht untersucht werden, verdient aber eine nähere ,

Untersuchung. Zwar finden wir bei den Aegypc r» den Kreis des §

Mondes, Wasser Erde und ruft mit Dämonen angefüllt, den M- ,

meot.n und Körptrn voisleb ub, Steine. Metalle und Pflanzen an- j

tcr ihrem Einfluß und dir Menschenserle» in ibrer Machr, allerdings j

also ein weil v> i oreilet' s Reich der Dämonen, aber niwr jenen am- j

faUenorn Dualisniu« (der >edoch in Osvris und Lvphon h»r sichtbar ,

wird) und ParalteiiSmuS des Zoroa!l,rsche» Systems. Wären nN» -

aber auch Aegyprische und Persisch-Chalbälsche Dämonologie nichk s

aus Einer Qlltlle geflossen, so flössen sie dem späterhin zusammen- j

um gl ineinschaftli« eine neue zu gestalten. Obschon nämlich die Da- §

mon- niedre auf verschiedenen Wegen über Dorderasien »ach Griechen- > ^

land kam, so war doch Aegvpken die Hauptquelle für die höhere Da- > rmonolvgie d,r Griechen, vnter denen sie dnr» die Orpbiker und die ! '

Mysterien verbreitet und von den Philosophen bis nach Christi Ge- ^

tun h.rab ausgebildet wurde. Während sie aber auf solchem Aftgs ^ ^

zn d n Griechen kam, erhielten sie die Hebräer auf zwei verschiebe- ^

nen ander» Wegen. Zur Zeit des Babylonischen Erils schöpfte» m h

Ulimitcelbar aus der Quelle des Cbaldäisch - Persischen Maglsmus, z

und n-enn sie auch früher Elobims und ^ngel gekannt baden sollten ^

(merkwürdig ist immer, daß die lehren, zuerst u> der Geschichic desCdalväers Abrahai» vorkommen, und daß ibrer in den ftnbcn'N ^

Pröpsten «ar Nicht gedacht n-irb, bei Daniel bingeqen desto mehr), ,

so nurde doch die Tbcone von ihnen in uvd nach dem BabvlomsiM'N ^

Eril erst ausgebildet. Derselbe Dnal.smus, den wir in Zoroaftees , kSyst-M bemerk.», lbut sich nun auch hier hervor, es gibt gute um s

böse Dämon,; sie werd» klassificirc und bekommen eigene Namen« t

Es sind siebe» gnle Dämonen, welch- den Staatsrath Jehovabs h

ausmachen und immer vor seinem Tbrone stehen (Lob. 12 , lZ-)« ?

Von der andern Seite kam diese Narion unter den Seleuciden »n« j

Pivl mäern auch nur Aegypten uns den Griechen, besonders in Al<- b

randrien in ebbaft-ren unk dauernderen Verkehr, und zu den aus x

dem Maglsmns oder Parsismns adepiirren PorstellunüSarten gcftn^ l

ten sich A,avptisch - Griechische, welchen Zusammenfluß man bani'ft !

sächlich iin Neue» T,si«mee.re wahrnimmt, Unmöglich war es, i>a» f

Eindringen Griechischer Philosopheme abzuwehren. Unter Esra