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ihrer Unterthanen nichts als eine aus vielen Bruchstücken verbundeneSage. D>r erste Kvmg, den man nick einiger Sicherheit nennenkann. w r (Horn, der Alte, ein Sciolsinger; er gab Jürland eineKonstitution, und vereinigte (920) alle kleine Dänische Staaten un-ter einnn Lcept r. Bald verbreitete sich die Macht der neuen Kroneweiter; Köing Lwen eroberie (lovo) einen Theil Norwegens und(iv> 4 ) Englands, der größere Kanut (Knud) unterwarf sich Eng-land und zum Theil Scotland (iolü), »ud bezwäng (rozo) ganzNorwegen, ^bm verdankt Dänemark die größte Macht, Gesetze,Ordnung und die Einführung des Christenthums. Waren bis daher ^seine Bewoin er nur als Seeräuber von der Ostsee an bis in dieSiciliauiichen Gewässer bekannt und gefurchter qewestn, so begannensie jetzt in die Neide civilisirrer Völk.r zu treten, und nur die Ero-berungssucht mehrerer auf einander folgender Regenten hemmte denFortgang idrcr Kult.viruug, so wie verfehlte Griffe in der Staats-,Verfassung viel Gutes hinderttn. vorzüglich schadete der unter Twen !und Kauud gegrüiidtle Feudalismus. Von, Adel und der Geistlich-st! gewählt und abhängig, war der König ohne Macht für die Ans-sllhruug großer Gedanken. So ging Dänemarks Ruhm wieder unter.
Da ergriff Margarethe, KLurgs Waidemar III. Tochter, nach demTode ihres Vaters und Sohnes, das Scepter (>Z88) von Dänemark,erhob st« zugleich auf die Throne von Norwegen und Schweden, in-dem sie (iZg7) die berühmte Calniarische Union stiftete, die denlangmütigen Kämpfen um den Schwede» ein Ende machte und diedrei Nordischen Reiche vereinigte. Doch unaufhörliche Zwiste zerris-sen dielen Verein ,;rz wieder gänzlich, indem Schweden sich davon llossagte, als Christian II. Despotismus immer höher stieg. Daseinzige bleibende Gute, das aus dieser Union hervorging, war dieSlrfiung der Universität zu Koeenhagc» dvrck Christian I. (Grafvva Olv.nburg) tm I. 1478. Nach Auslosung der Union ward KL-ing Evri, mu II. abgesetzt, und s incS Vaters Bruder, Friedrich I.,herzog von Schleswig und Holstein, bestieg den Thron Dänemarks,wahrend lassen Regierung (152z bis izzz) die Re,ormallvn einge-führt wuroe, die izzü unter seinem Lvbue, Christian III. , auchauf Norwegen, das sich auf ewig mir Dänemark verband, ü-crauig-Der uncer Christian IV. lodernde zojährige.krieg, an welchem diesertinklugerivcile Theil nahm, indem er zugleich mit Schweden brach, llogete dem 'Reiche viele scin.r Besitzungen auf dem festen Lande;unter ihm ließen sich zuerst die Dänen in Ostindien (auf Trankebar)nieder. Noch war Dänemarks RegierungSson» nicht das, waS siese»n seifte, um, besonders >n den answärrigeu Angelegenheiten,laicht noch mancherlei Nachtheile für das Wohl deS Skaats und die'Würbe der Krone zur Folge zu haben. Im lebhaften Gefühle hier- ,>>on ward auf einem großen R.ichscag (itiüo) Dänemark zum Erb-leich und die völl ge Lonverainetät des zconigs erklärt. Die Kroneward erblich in männl cher und weiblicher Nachkommenschaft; der.könig sollte mit dem 14. Jabre für mündig gelten und evaugelisch-lutbcrischer. Religion seyn- Dieb war wenigstens die Basis zumkuuftiaen Lüstern. In dem großen nordischen Kriege, l» welchenDänemark sich mischte, waro es besiegt; seine Zollfreihcit im Sundeging ihm gegen Schweden verloren, doch erwarb eS das Heczogthun«Schleswig. Noch war seine Finanzveisaffung mangelhaft. AberFriedrichs kl. vortreffliche R-.aierung und seines Ministers DernstorffsWe.sheic brachten die Finanzen, den Handel und dre Wissenschaften