Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
Seite
146
JPEG-Download
 

15« Das Dau

rke tkoor^ ok ärainin^ movrsso, anst viril LN improvest «oa»'erurclion ok rkis «kriliplouxk. Dieses Werk kann als Seltenstück zuseiner Ioonomie angesehen werden; es ist von He den streik .zuLeipzig ins Deutswe übersetzt worden. , Darwin hat nock Liunä'sSz'-t«,«- vegetabiiiiim ins Englische übersetzt. Ileberdieß schreibtman ihm auch ein Bück über die Erziehung der Töchter zu, es batden Titel! X plan ton toinsio säuearron in hoaitlin^ — rclioola.Lonston 1797. in 4. In diesem Werke findet man wahrhaft philo-sophische Idee» über die Erziehung des weiblichen Geschlechts, die inEngland zu sehr vernachlässigt wird.

Dasvmeter (Griech.), ist ein Werkzeug, die Dichtheit der:Lust zu messen.

Dattelbanm, eine Art Palmen mit gefiederten Blättern,deren männliche Blumen einen z Mal getheilten Äelch, eine drei-blättrige Krone und z Staubfäden haben, und die in den Morgen-ländern und in Afrika'häufig wächst; auch die Dattelpalme (?tzos-nix L..). — Dattel», find die eßbaren .«erne dieses Baum«; siehaben die Größe einer Pflaume und einen fleischigen Umschlag. Manpflegt sie zu mahlen und wie Mehl zu gebrauchen.

Daube »ton (Jean-Louis-Marie), Mitglied der Akademieder Wissenschaften, war den 2g. Mai 1716 zu Montbar geboren,studirte Medicin, als ib» 1755 sein Land-mann Büffon als Gehül-fe annahm. Er beschäftigte sich mit dem anatomischen Theile seinerNaturgeschichte, und wendete bei diesen Arbeiten eben so viel Ge-nauigkeit, als Klarheit und Scharfsinn am Hier machte er so vieleneue Entdeckungen, daß er selbst nicht alle wußte, wovon er der Uk"Heber war. Das Kadinet der Naturgeschichte in Paris, das er inher Folge dirigirte, war bis zum Jahre '1750 nur ein einsamer Na-luralienschrank von Gcvffroi gewesen, und' enthielt von dem, wasman Naturalien nennen konnte, mir einige Muscveln, die Tonrnc-fort gesammelt harte und Ludwig XV. in seiner Kindheit zum Spie,»'werk dienten. Dieses gehörte nim durch die Vermehrung und tu«svstenratische Anordnung aller Naturprodukte zu den merkwürdigstenSeltenheiten der Hauptstadt, was man eben sowohl Daudenro»a!S Düffon verdankte. ' Da ersterer 1744 Mitglied der Akademieder Wissenschaften geworden war, bereicherte er die Memoiren dieserGesellschaft durch eine Menge anatomischer Entdeckungen, Erfahrun-gen über die Gattungen der Thiere, die man einheimisch machen kann,über die Veredlung der Wolle und die Behandlung der Tbierkrauk-beiten. Die Mineralogie und die Pflanzenkunde verdanke»ihm neues Licht. Er machte eine Methode bekannt, die Mincralie»zu klaff,ficiren. Die Revolution störte sein Studium nicht, und erwurde zum Senator ernannr. In der Eucyklopädie hat er den nat»k-historischen Theil gearbeitet. Außerdem ist er Verfasser einer große»Menge gemeinnütziger Schriften. Frei von Bsissvns phantastische"Träumen war er der genaueste Beobachter der Natur. Aur Zeit i>e»Lerrorismus hatte er ein Certifikat seines Bürgerst«»- nöthig, »>'?er wurde seiner Sektion als ein Scvafhikte vorgestellt, der Mdamit beschäftige, die Spanischen Schafe in Frankreich einzusübr»'»'Gern las er zuweilen einige Romane, und nannte diese Lektuk»niottio ron esxrit s l»:äädr«. Die Konstitution, seines Körpers warsehr schwach. Dennoch aber erreichte er durch seine Mäßigkeit ei»Alter von S4 Jahre». Er wohnte zum erste» Male d«r Sitzung kw»