Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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0,1 les 6äorglgn«, krsngoisek, po'eme ev 4 cliant«, Pracht«voll gedruckt bei Decker in Dasei, ein Gedicht, dein Einige nochden Vorzug vor dem der l»i<tii,s geben. Der Gegenstand desselbenist die Kunst, das Landleben zu genießen. Den Titel l'sionimolies cliLMjiz hat es von einer Stelle des ersten Gesangs, wo derDichter dre erkünstelten Vergnügungen des Landlebens beschreibtund verwirft; die Ueberschrift! 6eo,Eignes sr»n^c>i«es, aber alsPendant der Georqica Virgtls, von welchen es gleichsam derzweite moralische Theil ist. Delillc hat 20 Jahre an diesemGedichte gearbeitet, grvßtentheils aber im Jahre 1794, währendder Schreckcnsperiode, und im Jabre i7yz in den Thäler» desWasgaus. In Basel wurde es vollendet. Die traurigen Begeben-heiten von 1744 haben r>el Einfluß auf dieß Gedickt gehabt, undan manchen Stellen herrscht eine tie-e Melancholie, und eine Em-pfindsamkeit, die vielleicht in den s.i,.U»s am meisten gefehlt hat.Das Unglück Frankreichs hat den Dichter vollendet. Au den neue-sten Arbeiten Delille's gebort sein Gedickt: >s «c l»

kitää, podms en Unsers 6li»vt» (»iivi ll'un« Olle »>ir l'iirimor»kellte a« I'»ms) cllikivn an 4. oenä« äs eing tiAuks». Wen»dasselbe auch als Lehrgedicht getadelt werden könnte, so wird mansich doch durch eine Reihe anziehender und rührender Gemälde, sowie durck einen Schatz von schönen und kraftvoll ausgedrückten Sen-tenzen für die Lektüre desselben belohnt finden. Es erschien dannsein Gedicht über die drei Reiche der Natur, und vor kurzem (Auf.i8ir) das «>ie I-» Oonvei---»»»». izor verbeirarhece er sich Z»London mir Modem. Daudchamps, die lange Zeit seine Reise-gesellschafterin gewesen war, und welche er oft seine Antigvnsnannte. .

Dell« maria (Dvmenico), ein neuer berühmter Französi-scher Komponist, stammte aus einer Italiänischen Familie und warzu Marseille geboren. Sckon in seiner zartesten Jugend überließer sich dem Studium der Musik, so daß er in seinem achtzehntenJahre eine große Over komponirte, die in Marseille mit Beifallvorgestellt wurde. Erfreut über das Gelingen seines ersten Ver-suchs, ging er nach Italien, um sich da zu vervollkommnen. Hierblieb er zehn Jahre, und genoß den Unterricht mehrerer großenMeister, besonders des Paisiello. Er komponirte nun 6 komi-sche Opern, unter denen besonders eine war, der er selbst den mei-sten Werth beilegt, und die mit vielem Beifall aufgenommen wordenist, unter dem Titel: II bl»e«reo <li Lapoll». Im I. i7yk> kamer nach Frankreich zurück, und begann auf dem Theater der komi-schen Oper mit einem Stücke, lo ?risc>nni,r. das seinen Ruf er-weiterte, und auch in Deutschland als der Gefangene mitdem allgemeinsten Beifall ist aufgenommen worden. In allen ses-nen Werken findet mau einen leichten und gefälligen Gesang, ei-nen reinen und schönen Styl mit einer natürlichen und neuen Be-gleitung, die mit Wahrheit im Ausdruck verbunden ist. Schads-daß dieser Künstler so früh sein Leben endigte, denn er starb 18AOin einem Alter von gü Jahren. Er besaß außerordentliche Fertig-keit auf dem Pianosorte, und das Violonccll spielte er mir ebenso viel Leichtigkeit als Anmuth. Anker jener genannten Oper: -xr>»onnisr, erregte die unter dem Titel, l'npers oamigus, dk»Htößlen Enthusiasmus, und alle Arien, Duos und vn,emb^