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wurden Volksgesängt beinahe, so sehr vereinigten ße Anmuth undMrnr..
Delos, die mittelste der Cvcladischen Inseln im Aegersche«Meere gelegen, und den Dichtern vorzüglich merkwürdig als Vater-land des Apollo und der Diana, indem deren Mutter, Larona(i-, dies. Art.), hier ihren Zufluchtsort fand. Auch war hier derDienst, der Tempel und das Orakel des Apollo merkwürdig. Ge-genwärtig ist sie unter dem Namen Mikri und Megali-Dilo,bloß von Kaninchen bewohnt, eine Zuflucht für Seeräuber.
^ Delphi, ehedem eine sehr berühmte und volkreiche Stadt inver Landschaft Locris in Griechenland, jetzt ein schlechter Flecken,der den Namen Kastri führt und den Türken gehört. ES befandsich nämlich daselbst auf dem Berge Parnaffus das berühmte Ora-klet des Apollo (vor welchem cö andre Gottheiten behauptet hat-ten) in einem prächtige!! (vorn -Apollo selbst angelegten) Tempel,in welchem eine Priester!», welche Pythia hieß, auf einem gol-denen Dreifuß saß, und denjenigen, welche die Götter m irgendeiner Angelegenheit nm Rath fragten, Antworten ertheilte, dieimmer sehr dunkel »nd zweideutig abgefaßt waren. Das Delphi-sche Orakel, wahrscheinlich das älteste in Griechenland, wurdeübrigens von allen Nationen um Raty gefragt.
Delphin, velplrinu- el-ixkis. Man nennt Delphine cmganzes, aus vier verschiedenen Gattungen bestehendes Geschlecht vonsäugenden Seethieren. Delphin heißt nun aber auch insbesondereEine Gattung aus diesem Geschlechte. Dieses Thier, welches schondie Alte» kannten, nennen die Schiffer Tümmler. Es gleicht deräußern Gestalt nach den Fischen, gebiert aber lebendige Junge undsauge sie den Brüsten. Der Körper ist walzenförmig und derKopf läuft spihig zu. Aus der Luftröhre bläst der Delphin Wasserin einem Strahle. Seine Länge beträgt y bis ro Fuß. Die Oaut»st glatt, oben schwarz und unten weiß. Ueber der Schnauze läufteme breite Binde. Der Delphin hält sich mehr in mildern Meerenauf. Im mittelländischen und schwarze» ist er nicht selten. Daß erauch die Deutschen Küsten bisweilen besucht, ist gewiß, dem, manzeigt »och jetzt einen auf dem Ratbhause zu Lanzig, der im An-sänge des vorigen Jahrhunderts an der Danzlger Nehrung gefangenwurde. Seine -Nahrung besieht in Fischen und andern Seetbierrn.Er schwimmt sehr schnell. Das Weibchen ist 10 Monate trächtig undbringt i oder 2 Junge zur Welt. Das Fleisch dieses Thieres istschwarz und grobfaserig, aber dennoch genießbar, und kommt denSeefahrern, wenn ihnen das verdorbene Pökelfleisch anekelt, gut zuffatten. Die Griechischen und Römischen Dichter erwähnen des Del-Vhuis oft, und man trifft ihn auch häufig neben Bildsäulen abgebil-det ; allein hier hat er eine fabelhafte Gestalt. Buch seine Natur-beschichte wurde mit Mährche» reichlich auSstaffftt. Man schrieb ihmA? mitleidiges Herz und eine besondere Neigung zur Musik zu.Dw Poeten ließen ihn daher in ihren Gedichten aus User kommenund den sausten Melodien der Schäfer zuhören. Nach Hervdvr rruzEr» Delphin den Arion sicher aus Uftr, den seine Schiffer gezwun-gen hatten, sich in das Meer zu stürzen, um ihn der Schätze zu be-huben, die er sich durch seine Tonkunst erworben hakte. In derAutonomie ist es der Name eines Sternbildes (wahrscheinlich von derÄhnlichkeit mit jener Gestalt) von zehn Sternen, nicht weit von der»vvicr. Die Fabel erwählt, rS ftp derjenige Delphin, weichn die