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der ersten Hinsicht ftudirt, heißt Asitiquar, Llterthumsforscher;wer sie in der letztem Hinsicht studtrt, Archäolog, Forscher derschönen Kunst des 'Alterthums. Die Kuiistdeutmale des Alterthumsnciuic mun wohl auch Antike», zahlt aber dann den Apollevon Belvedere und die Gruvpe des Laokoon eben sowohl unter dirKunstdenkmale als des Tuns- Triumpbbvgen. Das entspricht nunfreilich dem eigentlrchftcnBegriff von Denkmal oder Monument nichtganz, und darum muß man ihn öfters auch im engste» Siuue neh-me», wo er Werke der Bau- oder Bildhauerkunst anzeigt, derenBestimmung es war, als man sie errichtete, das Andenken merkwür-diger Personen oder Begebenheiten der Nachwelt zu überliefern, wo-bei man also das Vergangene denken soll. Po» ihnen ist hier alleindie Rede. Bald verzieren sie öffentliche Plätze, Gärten u. s. w-<und diese sind meist Denkmale der Begebenheiten, Ehrend aus-male, bald stehen sie einsamer und anspruchloser a» der stillen Stätte,wo wir die theuern Ueberreste geliebter Personen der Erde wiedergaben; Lranermonniiiente, Grabmäler, Denkmale der Per-sonen. Aus allen Jette» und bei allen Rationen finde» wir dercu-vom ersten rohen Persuche der Kunst bis zur reinsten Pollcudung-Die ältesten, die wir kennen, sind die Obelisken und Pyramide"Aegyptens, »nd mit diese» vielleicht gleich dir Persischen Kdnigsara-ber, die wir noch in den Trümmern von Persepolis bestaunen. Ehr-furcht gebieten diese Denkmale durch ihre un^henre Größe und ihreerhabene Einfachheit. Beide wurden vielleicht selbst von den Gli-chen nicht erreicht, denen aber auch hier der Preis der Schi,,heft ge-bührt. Schwerlich war in irgend einem Lande die Anzahl der Ehre»-'denkmale größer, als in Griechenland, wo man den Sieger» in Schlach-ten und feierlichen Spielen und andern verdienstvollen Männern wel-che errichtete.. Die Sioaor in da» Schlachten erhielte» Scatüen undTrophäen, die in do,i feierlichen Spielen Statuen und Denksaule»-Auf dem JstlMus zu Korinth, »anden bei dem Tempel Neptuns dieStatuen der Sieger isi hen Jsthmis-ben, in dem heiligen HaineAltis in Olympia die der Sieger m den olpmpischen Spielen. Der Tro-phäen gab es eine große Menge. Lesters errichtete man aber auchGebäude als Ehrendenkmale, die in Hinsicht auf Form, Schmusund Pracht sehr verschieden ivaren. Unter ihnen zeichne» sich »stchorag Ischen Monumente in Athen aus, welche denen zu Eh-ren errichtet wurden, die als Choragcn in den theatralisch n und mu-sikalischen Spülen, die in den Theatern und Odeen gehalten wurde»,den Preis erhalten hatte». B-l diesen Spiele» war es in Athe»gebräuchlich, daß jede von den ic>Iünften der Stadt einen Ehvragriserwählte, der auf seine Unkosten die Aufsicht und Anordnuna dieserSpiele übernahm. Jeder suchte den Andern hierin zu übertreffe»'der Sieger über alle erhielt einen Dreifuß von Erz, gemeiniglich »o».der Hand großer Künstler , als Preis, welcher für sein ganzes Ae«schlecht ehrenvoll war. Dieser Preis wurde öffentlich aufgegellt, wo-zu entweder kleine Gebäude oder nur einzelne Säulen errichtetwurden, die den Dreifuß trugen, und in Aufschriften den Ekoragusund die Zeit der gehaltenen Spwle nannten. Begreiflich, daß essolcher Monumente viele gab, und es war ibüen zu Athen eine eigneStraße gewidmet, die Draifups'traße.(Tripödes). Einige verseil"'"haben sich bis auf unsere Zeit erhalten. Das prächtigste von alle»und mit dem meisten Schmuck versehene iG.daS choragcsche M»o»->meut des Lysikrates, gewöhnlich dw LatriMhes Denivsthene's'S§-