Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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179
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Den Deo *8;

(Die z ersten enthalten Osstans, die 2 letzten M. Denis eigene cel-kische Gedichte.) 2) M. D »>s literar. Nachlaß herausgegeben vvmFreiherr« von Rcker. 2 Abtheil. l8oi. z) Zurückcrmuernngcn.1794. Leseftüchte. 2 Theile. >797- 4) Jugendfrüchce deS K. «.Tveresianuni. z Sammlungen. 77>.2.

. Denner (Baltbasar) ein berühmter Maler, r68Z zu Kam-burg geboren, wo er auch starb, ist von Niemanden in der Portrait»imilerei übertreffe» worden. Alle Fürsten des Norden riefen ibn anrbre Hofe. mm von ihm gemahlt zu werden. Kaiser KarlVl. taufte denKopf einer alten Frau von diesem Künstler für 5875 F>.< und hing rl,n mein Zimmer, wozu er allein den Schlüssel hatte. Denner machte nochein Se/t. »stück von diesem Gemälde für denselben Fürsten, den Kopfeines alten Mannes, der ein.zweites .Hauptwerk dieses Kmrulers rst.

De»tagra, das Zahüweb, besonders, wenn es glchtlscher Artist', wie Podagra, Clstragra rc. — Dentist, ein Zahnarzt, vvrr wiedir vvpnedmcrn lieber beißen wollen: ein Zahnoxerateur. — Den-kt ti 0 n, das Zahnen der Kinder.

Denunciren, bei der Obrigkeit anzeigen oder angeben.Denunciant, ein Angeber oder Ankläger (bisweilen ein betmu-cher.— Denunciak, der Angegebne.— Denunciation, dre An-gabe , Anzeige. la«»unci->rovisles hieß hei dem Reichskammerge-tichr: die gerichtliche Vorladung eines Denuncianten. v«»unrl»»»er«»«, geheime Angaben, wurden sonst zu Venedig die Zettel ge-nannt, welche ein Jeder, der insgeheim der Regierung etwas verra-then wollte, in gewisse marmorne Löcher am St. Markus-Palaste'-"rfcn konnte.

Dentzei (G. F.), Deputirter des NiederrbeinS beim Konvent,M. >?Z7 zu Lürkheim im ehemaligen Fürstenthum Leininge«; sei»Vater, ein Bäcker, lutherischer Religion, bestimmte ibn zum gcist-uchen Stande, vnd Deutzel kam als Feldprediger zum Regimentsswerbrucken in Französische Dienste. Nachdem er in diesem demAmerikanischen Kriege be,gewohnt hatte, ließ er sich 178Z als erster

Geistlicher in'Lanßan nieder und heirathere die Tochter eines Bür-germeisters. /Da er sich >793 als KonventSdeputirker eben in Lands»befand, als die Preußen den Orr belagerten, setzte er mehrere Offi-ziere ab, übernabm das Kommando selbst, kassirre die Civilobrigkeitund vereinigte die ganze Gewalt bis zur aufgehobenen Belagerungi« seine Hände. Den ><i. Jan. >794 denunzirte ihn Dvnrdvn del.'Oise; er wurde in das Stockhaus gebracht, alsbald aber wiederfteigesproche». Als Mitglied des Ralhs der Alten erhob er sich denö- Jan. 17yd gegen die gemäßigte Partei. Nach mehreren wieber-bolten Wahlen crat er endlich l8or ganz aus dem gesetzgebendenKörper. In neuern Zeiten wurde er General. Weil er in frühernJahren zu Jena stubirk hatte, entbot ihn im Oktober i8vü Napo-teoa vv» der Gegend viel gehört halte, ins Fran-

z°nsche Hauptquartier. und ließ sich von ihm am >2. und i z. Okto-ner viele Ausschlüsse über das Terrain geben. Nach der Schlacht bet^ena wurde er Französischer Kommandant von Weimar, und leistetexwler Stadt so wohl als der Universität Jena wichtige Dienste. Im

'r^9 war er bei der Anwesenheit der Franzosen in Wien die letz-Zeit durch Kommandant dieser Stadt.

,i /Oeodand. In England muß alles dasjenige, was den TodMenschen verursacht, Gott gegeben werden (omuäa qua» rno-vonr »a viort«w »nnt Dso ä,nä»), um ihn einigermaßen wieder