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abgeschickter Neinerer Haufen zn irgend einer Bestimmung. Dela-ch i r e», Maiinicha'r abschicken. Detachirr, abge,andr, abgeord»nct; desgleichen auch avqesondert; j. B. detachirte Festungswerke,d. h. solche, dir außerhalb des Hauptgraeens angelegt sind, um den»Feinde die Annäherung zu erschweren. In der Malerei deißt deta-chirt, wenn die Figuren in einem Gemäide nicht unordentlich untereinander geworfen, sondern wohi von einander gestellt sind, so bah cSscheint, alS ob man sie von allen Selten vollkommen st he» tonne.
Detail nennt man den einzelnen kleinen Theil eine» größerenGanzen, die kleinen Umstände einer Sache. Ein Künstler blidec z, B-eine Hand. Er kann da», indem er die bloß» Form derselben angibt,er kann aber auch nachher d e Gelenke, Nagel, Grudrden, Falte»,Haare, Poren, Ader», Flechsen im Einzelnen bestimmter ausrubren.Hier ist'» ein wirbliger Punct, zu untersuche», wie weil mau in die-ser Ausführung gehen dürfe, ohne die Darstellung des Ganzen zubeeinträchtigen. Diejenigen, welche von dem Begriff der Knustwabr-heit ausgehen, glauben hierin nicht zu weit geben zu können, undD-umr Übertrifft darin vielleicht alle ander». Bon der andern Seit»ist es den llndulisten angenehm zu boren, die alten Bildner hättendas D> tail vernachlässigt. Bisweilen mag das der Fall gewesen sey»,er ist es aber nicht linnier. Man findet öfters das Detail bei ihnenmir mehr Fleiß, aber auch mit mehr Geschmack und Kunst ausgedrückt,als tu keinem Werke der Neuere» Plastik. Im Allgemeinen kau» mansaoen, d.r Künstler solle danach streben, de« Wahrheit als schönt»Schein darzustellen, und dazu ist ihm nichts be-buiflicher als die Ge-genstände so zu bilden, wie sie aus mäßiger Entfernung st-b als Gan-zes darstellen. Wie in den bildenden Künsten, so in,der Poesie. Werdar-Detail ganz vernachlässigt wird leicht luden Fehler der Trockenheitund Kälte verfallen, wer aber allzusehr ins Detail geht. und überall die-ses recht geflissentlich ausmalt verliert sich leicht ins Breite, und wirbschwer! ch cine» rechten Total-Eindruck hervorbringen, weil da» En-semble schit, welches man dem Detail entgegenseht. S. deshalb En-semble.
Determiuabel, bestimmbar, was sich bestimmen läßt; z. B-die Ursachen d>r jedesmaligen Witterung sind nichr d terwinavel, las-sen sich nicht mit Gewißheit bestimmen. DelerminabNitäl, dieBestimmvarteic. Determination, die Bestimmung. Derer»minativ, b stimmend. Determiniern, bestimmen; z. B-man kann jetzt noch nicht determiinre» (mir entschiedner Gewißheitsagen), wie sich da» entwickeln wird. Dererminirt, bestimmt;auch entschlossn; z. B ich bin noch nichr determinirl, was ich lb»»will, d. h. noch nicht b> stimmt; ich bin noch unschlüssig. Ein dekcr-mimrter Mensch: ein enischlvßner, der sich nicht leicht umstimme»oder wankend machen läßt. Er sprach in einem sehr determrnlrteNTon-, d. h, jekr fest und entschlossen. D eter m in ismu s ist in derLeidniz,-Wölfische» vbilolovbie der Lehrsatz, daß alle Ereignisse n»bVeränderungen >n der W lt und auch die menschlichen Handlungenbestimmt oder bedingr nothwendig find, d. b., daß ne aus einem vor-h ig^gan- n n A,i,.ani>e nothwendig und unvermeidlich folgen. 'Wtandern Worcen: es geschieht nichts von ungefähr und willkübrlich >alles muß, wen q,v>ff» Bedingungen oder Umstände vorbanden sind-uotbivtadig 10 e,folgen, w e es erfolgt. Ein Selbstmörder z. B. wir»durch die Beschaff,»h.ir sines Blntcs oder seine ausschw.iscnde Le-dtuewerse »»er durch andre Umstände zum Älbstmorde delerminirt-