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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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"""li von den feuerbeständigen nöthig ist. Diese Vorsicht muß bc-ivnocrs dann angewandt werden, wenn bei dem Grade der Flüchtig-^.estandrbeile ^„eS Körpers, der durch die Destillation zersetztE"n großer Unterschied statt findet. Ein sehr deutliches^eifiuei hiervon geben alle feste öligte Materien, wenn man diesaure "»b das Lei, woraus sie bestehen, von einandcr scheiden will.

viele Bestandtheile fast denselben Grad der Flüssigkeit besitzen, s»rann es nicht sfh^„, »aß si> zugleich und ohne sich von einander ge-t» haben, in die Höhe steigen, so daß mithin der zusammen-«eietzre Körper ohne zersetzt zu seyn, übergeht. Bei dem Destillirewo»t man auch außerdem viele Vorsicht »vrhig, denn gläserne undltoene Gefäße zerspringen leicht, wenn sie zu schnell und zu stark er»mtzt werden, und besonders, wenn die Dämpfe zu geschwind und>» zu großer Menge aufsteigen, als daß sie von ihrer Verdichtung mden Vorlagen zurückgehalten werden könnten. Um das Zerspringen»u vnhuc-n , »ringt mau in den Vorlagen eine kleine O-ff»ung an,um sie r,n Nothfall zu offne», damit die allzugroße Menge Dampfausströmen kau».

. Desto»ches (Philipp Nerieault) geb. in Tours 1680 wurdern Par s erzogen, war anfangs Volvniaire bei einem Infanteriere-gimente, verließ aber diesen Dienst und wendete sich an von MaiquiSvon Puisicur, den Gesandten in der Schweiz, dem er gefiel und dessenNebe rr sich erwarb. In der Schweiz entwickelte er sein Talentfür dasTheater, und schrieb mehrere Schauspiele, die außero-ch etlichen Bei-erhielten. Dieser und seine Kenntnisse und Geschicklickkeit invor Drplomatik erwarben ihm die Gunst de« Regenten, der beschloßd 1 >ann anzustellen, den seine Rechtschaffenheit und Einsichten.»empfahlen. Er sandte ihn daher 1717 mit dem 'Abbe' Dubois?""^us.land, um diesen bei seinen Geschäften zu unterstützen, undDubois »ach Frankreich zurückgekehrt war, blieb Deslouches in^,.k - , sich verheirathete. Er entledigte sich seiner Geschäfte?Eluc so ausgezeichnete Art, daß der Regent ihm solche Beweisev'M Zufriedenheit zu geben versprach, über die Frankreich erstaunenwurde; aber da dieses Fürst starb, verlor er mit seinem B-schützer seinegevstnungen und sein Amt. Er zog sich auf sein Landgut Forr-Oiscaubet Melun zurück und suchte durch Landbau, Studium der Philosophieund befreundeten Umgang mit den Musen den Eigensinn des Schick-sals zu vergessen. Der Cardinal Fleurp wollte ihn als Gesandternach Pitcrsburg senden, allein er schlug diesen Antrag aus. Er starb»m 4. Julius 1754 aus seinem Landaute, und hinterließ einen Sohn,j, . dm Herausgabe seiner Werke auf Befehl Ludwigs XV. besorgte.

seine Comddie lo Oäorionx, sein Hauptwerk, das sich bisA^auf der Bühne erhalten hat, schrieb Voltaire an ihn folgende

Xukour »olisto, iiißsnioox,f)ui cku rilvutro dto» lo moitro.

Von» kire» lo 6Ior>oiix,

Nack, «v, H rionckruir <zn'r von» «to I'str».dichr,?^und Reynard wird Destouchcs für den ersten Lustspiel-^rer der Franzosen gehalten.

oder ^, abspringend, d. h. was nicht bei der Sache

Einwand z. B-eine desullorischc Ausflucht, oder ein solcher

d. ft der nicht h^her gehört.

^ igcheme 1, r, in der KriegSsprgche: ein von dem H-uxtheer