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F.rne her ein neues Volk auf den Kampfplatz trat, dke Hunnen.Sie überfielen die Gothcn; diese retteten sich im Einverständnissemit den Moniern über die Donau; doch bald wurden auch sie aufsneue der Römer Feinde. Al» rich, der Golden erster Feldherr, undRdadagais an der Spitze von zoo.oc« Mann andringender Go-lden und anderer Völker setzten Italien in Schrecken. Des KaisersHonorius General, Stilich», schlug sie, doch sein Tod *) elle-ch-rerte Alarichs Vordringen, und bald sad sich der erste Deutsche Heer-führer H-rr von Rom. Die große Völkerwanderung (man sebedi, «en Artikel) hatte nun begonnen, eine Nation drängte die anderevor sich hin, und das Haupcresnltat davon war die Vernichtung desab ndlantiichen Reichs durch den Deutschen Odoacer, der sich zunrKönig von Italien aufschwang, die Eroberung Galliens durch dieFranken und Errichtung eines Königreichs, von welchem aus auchdas eigentliche Deutschland, wo die Sachsen, Friesen, Lbür.ngekund Alemannen zurückgeblieben waren, eine Staacsverfassung undobersten Herrscher bekommen sollte. Ludwig I. (Chlodwig), dekerste König von Frankreich, bekannte sich zur christlichen Religion,und nannte sich: „der allerchristliche und erstgeborne Sohn der Kir-che " (gyS). Mit ihm begann die Reibe in r Mcroviugisch.n Könige,von denen der letzte (754) ins Kloster geschickt wurde. Die Earo-linqer d stiegen Frankreichs Thron, und immer heftiger wurden un-ter ibnen die Kämpfe mir den benachbarten Deutschen, unter denendie Sachsen die gefährlichsten Feinde Frauk-nlands waren: daunternahm es der König dieses Landes, Carl der Große (768bis 814), diese» beständigen Kämvfen ein Ende zu machen, die rohe»Völker zur Annahme des Christenthums zu nöthigen "*), und sie inEin poetisches Ganze unter seinem Scepter zu vereinigen, b"»*fand er eine» unerwarteten dreißigjährigen Widerstand, doch W i t-tetind der Große, d.r Sachsen Herzog unterwarf sich ihm endlich,ließ sich, um das Blut seiner Lachsen zu schonen, das Carl nicht ohneGrausamkeit in Strömen vergoß, mit s inem Heere taufen, und diegroße Fränkische Monarchie, welche Gallien, Italien und Deutsch-land bis an die nördliche See umfaßte, ward gegründet. Doch dieFranzösische Provinz Deutschland erhob sich zu einem selbstständi-gen Reiche, als »ach Carls» des ersten orientalischen Kaisrs (nachÄnqustulus Sturz), Tode, seine Söhne nach heftigem Kampfe dieungeheure Erbschaft theilten. So ward Ludwig (der Deutsche)durch den Traktat von Derdun, der erste König der Deutschen(84z bis 876). Damals hatte Deutschland den Rhein zur Gränze,und besaß noch Kvever, Worms und Mainz mit ihren Gebieten antdem link n Rheinufer; seine innere Verfassung, Fränkischen Ur-sprungs, blieb ibm. Unter seiner Regierung entstanden die Mark-grafen und die Burgen, als Sicherheitsanstalten gegen die Einfallsder Nv"inänner und Wenden. Er vergrößerte das Gebiet durchCvln, Trier, Aacben, Utrecht, Metz, Straßburg, Basel und meb-rcre Ort'chaften und Parzellen am linken Mkeinuscr, die ihm ausder Erbschaft seines Neffen Lotbar II. zufielen. Ludwig starb 87 §,und nun theilt n seine z Söhne, Carlmann, Ludwig der Iüngcks
») Honorius ließ ihn als LandeSverräthcr hinrichten. Man sctzsden Art. H 0 » 0 rjuS.
) Ueber die Ausbreitung des Christenthums in Deutschland lese m»»den Artikel „Äirchcngeschichte " nach.