Band 
Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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und Carl der Dicke, sich i» seine Hinterlassenschaft. Deutschland hattenun bis 88? mit Frankreich wieder einerlei Regenten. Unter demletzten derschen, Carl dem Dicken, war sineö Großvaters mäch-tiges R-ich fast jn d>n ehemaligen Gränzen wieder hergestellt; dochdes Groß.,, Geist, der allein diese Masse, aus so heterogene» Tkn-len ulammengesttzk, znsamm-nzuhalren vernwchte. war langst ent-störn, und der d cke Earl in der Achtung seiner Völker so geiunken,da» die Demsch'n ihn 887 der R a-erung Verlust g erklärten, undseinen Neffen, Arnnlvh von Käruthen, aus Deutschlands ueu-err-chtet n königlichen Thron erhöbe». Nach mehrern hartenKam-pstn niit den Slaven in Mäbreu, gegen die er die Un garn,die stet 88y am Fuße der Carparhen als nvmadrscheS Bv k sich me-dergelaffen hallen, erwarb er sich die Kaiserkrone 8y6 durch drc Bc-l>egang des Herzogs Ber> ngar von Friaul. Drei Jabre darauf. 8yy,starb Arnelph. und Ludwig das Kind, sein Dotzn, ward unsechste» Iadre seines Alter« Ävnig von Deutschland. AiS ieme Re-gierung eigentlich beginnen sollte. starb er und »ut ihm er-losch das Geschlecht der Carolmqer in Deutichlanb gänzlich., AlSOtloder Erlauchte, Herzog von Sachsen, die KvniaSwnrde fernes hobenAlters weg« « auSschiug, ward aus seinen Raib Conrad I-, Herzogvon Kranken, deutscher Kdnig. Und so behaupt, ke Deutsch and st«°'S Zahlreich bis zu dem Tage, wo Franz U- die D. urscheKaiserkrone nach der Errichtung des Rhciiwchen Bundes nrederiegteUNd h,- ^ ^ .

ccnlvene», nämli«: I. B s zu RudoPH von Havskiirg.'' .Big zu Marimilian dem Ersten. HI. Bis znm WestpbalHchenFrieden. IV. Bis zum Reichskriege gegen die Republik Frankreich>7yr. V. Bis zur Auflösung deS Deuischen ReichSverbandS. vi-B«n Errichtung des Rheinischen Bundes bis a dtc n.uest Zeit-B rfolgen wir mit prüfendem Blicke- di-se Zeiträume, welche Psy-sahle umfassen, so sehen wer Denischland erst lange noch >m ZustandedeS immtrwädrcnden Schwankens, fline Verfassung in ter Gcnvalkder Willkükr, seine Könige mehr und minder» nach dem Maße ente-hr Intelligenz und physischer Kratt, in den Händen der ,,ch erhe-benden uiurpirenden geiiilich.n und weltlichen Grollen des Lands«,kst'istige Kulrur noch in weiter Ferne, überall Kampf über selbst nochnicht begriffene Rechte und Pflichten, Druck deS Feudalismus undda- Ankämpfen der weltlichen Macht gegen die übermüthig emporstre-bende Hierarchie, bis mit CvnradslI. ( 102 g) freiem Blick auche>n Lichtstrahl auf den dunkeln Schauplatz fiel. Die LehnSverfaffungNvrniirte er genau durch eine neue Konstitution, und stellte dem wil-len Faustrechie durch die Sanktion des GotteSfriedens den erstenAaium entgegen. Durch Burgund vergrößerte er des Reiches Areal.Zatte sein Nachfolger, Heinrich itt. die Hofsartb des päpstliche»Pfuhles durch Absetzung drei au? einander folgender Papste gcdemn-„ ur, sl' aewaiii, dagegen das System der Hierarchie, das so einflup-.ons Devrichlaiid war. »nter Heinrich (und Papst G re-L'/ ) um so mehr Konsistenz, älS dieser Kaiser zu schwach war,Aufstellung des Dogma, daß alle weltliche Macht der geistlichen'!"b dem Römischen Stuhle unterworfen sey, und den sur die,, *"s kaiserlichen Thrones so unendlich nacblheilizen Einflüssen"Wben, zu widerstehen. So sollte also der Thron Deutschlands