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stitiqer Gegenstand eignet sich für dialogische Behandlung, und 2)durch den Moersrreit in den Ansichten der Unlerredeudeu, welchewecylelseitig streben die obwaltende Disharmonie in Harmonie aufzu-wkii. Damit wir aber an diesem Widerstreite den vollen Antheil'.E"en; so muß in dem Dialog als Werk der Kunst l) icde Person- tbren bestimmten, von den übrigen Pmoncn unterschiedenent-t-ararter >» Hinsicht auf das Erkenntniß-Gefühls-und BegchrungS-vermoqen haben, und 2) dieser Charakter durch das Ganze der Dar-gehalten seyn. Wo wir nicht mehrere redende Personen un-,Ach"de» kdi.nen, da können wir auch die Rede nicht für ein wirk-Uches Gespräch halten. Es folgt hieraus, daß die Gedankenfolge invem Dialog verschieden seyn muffe von der Gedankenfolge der einzeln«cn Meditation, denn hier wird sie nur durch innere, dort auch durchaugere Gründe bestimmt, sie hat ihre Ursachen zugleich in den Redenver übrigen Personen, mit denen sie in jedem Augenblick in Wechiel-Wirkung steht. Sie soll sich aber dennoch so natürlich an einander'"sen, daß in dem Ganzen Alles dem Gange des menschlichen Geistes"ud Herzens, nach den Gesehen der Einbildungskraft, der Vernunft».^.Gefühls in der Situation und dem Cdaratter der Personen ge-map erscheint. Welch ein Reichthum von Ideen, welche Lebendigkeit^ Einbildungskraft, welche Gewandtheit des Witzes hiezu erfodettwerde, springt in die Augen. Zu einem Ganzen verkettet sich daSEinzelne, wenn alles, was gesagt wird, vollständig durch das Bor-dergekendc vorbereitet ist. Im Dialog ist nichts zufällig. Gewölmlich"uterscheidct man den philosophischen und den poetischen Dialog,^"de unterscheiden sich aber nur durch den Stoff, nicht durch die«°km, denn wissenschaftliche Gegenstände dialogisch dargestellt müssenden Charakter des Dialogs haben« wie er eben entworfenund wie Platou in einigen Mustern gezeigt hat. Der sokra-r»» Dialog ist ein in Fragen und Antworten dergestalt eingekleide-öas der Befragte durch die Fragen bestimmt wird, selber in sei-Ssele diejenigen Vorstellungen zu entwickeln, welche der Fra-üen-e IN ihm hervorbringen will. Dieser Dialog setzt bei dem Fra-eine tiefere Kenntniß der menschlichen Natur überhaupt, undB. fragten insbesondere voraus. S. übrigens Drama.
. Diamant oder D e m a n t. Dieser ist unter allen Edelsteine«r" kostbarste, schönste und härteste. Die gewöhnlichen Gestalte«,welchen die natürlichen Diamanten gefunden werden, sind runder ,d stumpseckiae Körner, seltner doppelt vierseitige Pyramiden, oder»übliche zwölfseitige Krystallen, welche niedrige sechsseitige Säulen,N Rüchen Enden mit drei Flächen zugespitzt sind, zu sey» scheinen.
"üb die Diamanten mir einer erdigen Rinde überzogen, welcbe«„^»ü denjenigen abgerieben ist, die man im Sande der Flüsseerii ^ D>e polirte Oberfläche und den herrlichen Glanz erhalte» sieteu Schleife». Die gewöhnliche Farbe eines roden Diaman-sede,, ^sskau, welches sich nicht selten ins Gelbe zielst. Manchegrün citrvnengelb, wenige rosenroth und nur wenige blau undist bls^ 5 ' Die schönsten sind ohne Flecken und einfarbig. Der Bruchund A An Härte übertrifft dieser Stein alle bekannten Körper,«rvii»n Stahl kann seine Oberfläche nicht ritzen. Wegen der
her ein?« bricht er die Lichtstrahlen sehr stark, und wirft da-
idm »kn vielfarbigen Glanz von sich, besonders, wenn manrc,s Schleifen viele Flächen gegeben hat. Der unübertreffliche