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Zweiter Band. Von Compass bis Fleury.
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d schwanden, ward man aufmerksamer auf die wahre Natur dieses wun-verbarcn Mineral«. Man stellte nun noch mehrere Versuche an,d und fand sogar, daß der Diamant beim Glühen unter der Muffel

w mit einer Flamme umgeben war, und nach und nach verflog. Alle

>- viele Versuche führten dahin, daß der Diamant von tun Steinen

i, und Erden ganz verschiede» sev, und zu den brenmicben Mineralien

n ^Vvre, worunter er ein eignes Geschlecht ausmacht. UebngenS

e jb'bb °ek Diamant weder vom Wasser, noch von, Weingeist, noch von

n XWen Flüssigkeiten, noch von den ätzenden Alkalien oder von den

ie narksten Säuren angegriffen, selbst die Flußsvatksäure nicht auSgc»

>t uommen. Die Anhänger der neuern Französischen Chemie rechnen

thu zu den einfachsten Substanzen, und hallen ihn für ganz reinen,s auf eine wunderbare Weise verdichteten Kohlenstoff. Außer zu kost-

,t baren Aierrathen, dienen auch die kleinen Spitzen desselben, um Glas

,f bannt zu schneiden.

ch . Diameter, der, der Durchschnitt; die Linie, welche mitten

ik burch einen Körper von einer runde» Figur gezogen wird, um dadurch

« seine Große anzugeben.

,e Diana (Mpthvl.) Unter mehreren Dianen, welche die Al-

n ten anführen, ist diejenige die merkwürdigste, welche eine Tochter

c- ves Jupiter und der Lacv aaund dicZwilliuzsschwesterdesApvllo

1. E' Sie ist die Görrindes Mondes, und von den Griechen ohnetk swejftl nach der Isis der Aegyplier gebildet worden, welche für

er vas Sinnbild des Mondes genommen wurde. Ferner wird sie als

,» vie Gört», der Jagd verebrt, und als solche führt sie vorzüglich den

r» Aainen Diana, da sie, wenn sie den Mond vorstellt, eigentlicher

ig ^uerna heißt. Sie wird wegen ihrer Liebe zur Keuschheit sehr

jg vbrühmt; zu gleicher Zeit erzählt jedoch die Götterlehre, welche sich

u. «le gwjch blecht haß sie sich in den E» dymion verliebt, und ihn

>n alle Rächte auf dem Carilchen Gebirge besucht habe. Man stellt sie>, Sewohnlich mit einem Köcher und mit Hunden vor.in Dianen bäum oder Silber bäum, eine gewächsförmige Au-ch mmmeufügung der Gilberlheilchen, welche vorher in Salpetersäure

>n ausgelöst wurden, also eine chemische Operation. Dianenbauin wurde

M rr genannt, weil das Silber in der Chemie mit dem Zeichen deS

a- Mondes (Luna oder Diana) belegt wird. ES gibt mehrere Metho-

n An , den Dianenbauin darzustellen. Eine der kürzesten ist folgende:

n, Man bereite ein kaltes Amalgam« aus vier Quent Silberfeilstaub

,y bvex Silberblättchen und zwei Ouent Quecksilber, löse dieses Amal-

e- in vier Unzen oder in einer hinlänglichen Menge von reinem

n- u-r ^aßig starken Salpeterqeiste aus; verdünne die Auflösung un-

n> b-n? Q Pfund destillirtem Wasser, schüttle die Mischung, und

cd ^.wahre sie '.n einer zugestopften Flasche auf. Beim Gebrauch nimmt

iku? . eine Unze, gießt sie in eine Phiole oder in einen Becher,so Erbse groß von einem Gold- oder Silberamalgama, dasls m-jbelch, wie Bmrcr ist, hinzu, und läßt das Gefäß ruhig stehen.

de» 1, ^nge, so sieht man aus der Kugel des Amalgam« kleine Fä-ll- »u s'brauskvmmcn, welche sich schnell vergrößern, nach allen Seiten

e- Dirs, werden, und die Gestalt kle ner Gesträuche annehmen,

ru schaff» ^ 6 win»ng gründet sich auf verschiedene wesentliche Eigen-e- mit s-Ü Substanzen, die man dazn nimmt. Da das Quecksilber

i» »S j-n-^^etersgure näher verwandt ist, als das Silber, so nöthigtp ^ "bb Metall, sich von dieser Säure zu scheiden und sich niederzn-