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schlage«. Daß bei diesem Niederschlagen die Farbe de- Silber-, seine,natürliche Gestalt und der metallische Glanz wieder erscheint, rudrrdaher, well das Silber von der Salpetersäure mittelst einer mekalli-schen Subjiau» geschieden wird. ES scheint die- überhaupt mit allenMetallen zu geschehen, so oft sie durch ein anderes Metall von einerSaure getrennt werden, da sie Hingegen allezeit in der Gestalt einesKalkes oder eines erdigen oder salzartigen Niederschlage- ohne alle-metallische Ansetzn erscheinen, wenn sie durch irgend ein anderes Mit-tel niedergeschlagen wurden. Die besondere Stellung der Sildertheileim Versuche mit dem Dmnenbaum, muß ohne Zweifel der Wertungder anziehenden Kraft, oder der Verwandtschaft zugeschrieben werden»welche die gleichartigen Tb ile, oder die Grunvmaffen einer und der-selben» oder zwei ähnlicher Substanzen unter einander haben. Ver-möge des Bestreben-, welches die Silbettheilcheu selbst gegen einan-der haben, geschieht eS, daß di.j. mgn,, welche sich in der Folge vonder Salpetersäure trennen, sich auch hernach lieber an einander, alsirgend wo anders ansetzen. UebrigcuS ist der Diancnbaum der ältesteBeweis snr die Ärystalliffrnng eines Metalles durch Quecksilber. Da-mit der Versuch mit dem Dianenbaum gelingt, muß ma» dahin se-hen, daß das Silber, die Salpetersäure uud das Wasser rein sind;denn die fremdartigen Theile könnten wenigstens zum Theil das Sil-ber niederschlagen, welches doch im gegenwärtigen Falle allein durchdas Quecksilber geschehen darf. Die Silberauflvsung muß fernerstark mit Wasser verdünnt seyn, weil der NiedersGlag sonst zu schnellund in zu großer Menge geschehen und nicht die regelmäßige Figurmachen würde. Endlich muß die Säure, ehe sie verdünnt wird, völ-lig mit Silber gesättigt seyn, weil sonst der Nicdcrschlag nicht ehererfolgt, als bis sich der noch freie Theil der Säure ebenfalls gesät-tigt hat.
Diane utempel zu Ephesus, der; wurde unter die siebe»Wunderwerke der Welt gerechnet. Cayl» ö glaubt, dieser Tempelsey ursprünglich im Aeg optischen Geschmack ausgeführt gewesen,allein die Anordnung, die ihm Plin iuS gibt, ist unstreitig Grie-chisch; jedoch ist er bis in die Zeiten des Plinius sieben Wal zcr,stört worden. Vergl. Herostratus.
tu der Tonkunst: die Octave, weil sie durch
alle Tone geht.
1 )ä-p«nks. i» der Tonkunst (wörtlich: durch fünf) die ordent-liche oder rechte Quinte.
vi-xstoi«»»». in derArzneiknnde: der zertheilende Auswurf:z. B. durch Schweiß. Diaphoretisch, zertheilend, schm.ißtrei-denk». Dergleichen Mittel werden diaphoretische oder Vi->pl»or«üc»genannt.
ääiopiiraAML, das Zwerchfell.
viaplarma. in her Arzncikunst: die Salbung oder Bähungdes Leibes.
I) > srrKr »,»s, in der Arzneiwissenschaft: die Zusammenfügn«-der Glieder oder Gelenke.
Dia-i ols. in der Arznctlehre: die natürliche Bewegung desmenschlichcu Herzens durch Ausdehnung und Ausammenziehung. 2»der Prosodie: die Langmachung einer sonst kurzen Sylbe. Dtasto -lisch, wodurch sie Herzkammer geöffnet wird.
O»« lo«»aron oder Tetrachord, in der Tonkunst (wörtlich»durch viere) die ordentliche Quarte.