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«em Aussatz über dramatische Kunst begleitet, der viel« scharssinnige-Bemcrkungen enthält. Diderot starb 1784. Ueber seinen Cha-rakter ist man nicht einig. Seine Freunde schildern ihn als eine«offenen, uneigennützigen biedern Mann, dahingegen ihm seine FeindeHinterlist und Eigennutz zur Last legen. Gegen das Ende seines Le-bens gab er manche Blöse» durch dr» Streit, in den er sich mitmou ssean, von welchem er sich verschrieen glaubte, einließ. Wie«»gegründet dieser Verdacht war, zeigt der zweite Theil der 6 0 n -jn welchem er sehr gerühmt wird. yuoigu« nsvon. sagt Rousseau in seinen Briesen «r ,v«c »m« kr»,a,-.lls.Liäsror svvic un ln»Ursur«uL n«not>snt s me,int«rprstsir l«»äisvour» ,r!o» »otioiis ck» »in». 1 0» j>ius ingsnu-, «xpckic,-»iou, ne kaisoisnt o»e touriiir a »on e>l>rit st« nouvoll«, in»sr-preistio»» » Isue clr-ig«. Au- seinem Nachlaß sind nach sein emTod.; einige vortreflicke Sachen erschienen. Dahrn gehört se>n Lla-»Ni l» i>oinruro, von Cramer ins Deutsche übersetzt?ferner ein schon im Jabre 1772 geschriebener Dikbyramb: Lbflio*-tron 4 'NII rvi äs l» tevo. welcher äußerst democratlsche Ge-sinnungen verräth und endlich die beiden schönen Romane: l» N 0-
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rnaitea, ebendaselbst. Von dem letzter» Mmaa besaß der PrinzHeinrich eine Abswrifr uud überstpickre sie zum Abdruck na chFrankreich; in Denrschlaud hatte man bereits vorher eine Uebersez^öung. Vv,, Diderot ist es, daß man zuerst sagte, was man nach-her oft wiederholt hat: daß er schone Seiten, aber kein gutnsDuch habe schinden können. Wir schließen diestn Artikel mit Mak -montels Charakteristik: Wer Dideror, sagder, nur aus seinenSchriften gekannt hat, bar ihn »jchr gekannt. Sei» Sychm ül« r«>« Kunst «uc zu schreiben, verdarb lein« herrliche Natur. Aber wenner bei mündlicher Unterhaltung lebhaft wurde, und er wurde dusletcht, „nd wenn kan» von der Quelle weg d-r Reichthum seiner Ebc-dante» gleich einem Strome dahin floß, er seine Theorien verg-rß,und stch den Eindrücken des Aug.nblicks hingab,, so war ereinzrg n.«ddinre,ßeg,d. Diderot, einer ver aufgeklärtesten Männer des Jadr-bunberts, war zugleich einer per liebenswürdtgsteu. Seine Bered-samkeit der Empfindung datke einen ihm gan eiaentbüinlichen Reiz beiallem was Herzensgüte betraf (»ur e« czui touvkoir l» honte monal«,r'vlo^,»s,,ao «irr »sutiment avoir en l'.ri uo otiaome parcioulien).Seine ganze Seele lag in seinen herrlichen Augen, auf seinen Lippen;und nie prägte sich auf einer Physiognomie Reinheit des Herzensso aus, wie auf der Seinigeu. ^ .
Didvodrr Elisa (alte Geschichte und Mvthvl.) Tochter des«vnigs von Tyrus Belus II. wurde an den reichen Sicharbas (beimj^ttgsl heißt es Sichäus) verheirathet» den jedoch ibr geiziger Bruder,Thronerbe ihre- Vater«, aus 57absuckt umbringen ließ. Allein^.gelang der D ld o, mit den Schätzen ihres Gemahls zu entfliehen,n,,. zuerst in der Insel Covern ein, wo sie sunfztg Mädchen weg-ließ, die sie ihren Reisegefährten zur Ehe gab. Hieraus warsben « ,W>"d nach Afrika, wo sie die Festung Byrsa bauen ließ, ue.-den der Folge Cartbago ausgeführt wurde. Hier sollte sie
","I°»lg Jardas von Maurikanlen betratben, her ibr den Kriekhatte. Sie begehrte drei Monate Bed.nkzeit, währen ^welcher sie einen Scheikerhguftn aufrichten ließ, als ob sie ihrem r r-